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Altenhilfezentrum Mahlsdorf

Altenhilfezentrum Mahlsdorf

Im östlichen Berliner Bezirk Mahlsdorf plant das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin (EDBTL) zusammen mit Feddersen Architekten den Neubau eines Quartiers mit vielfältigen Wohn- und Pflegeangeboten sowie einem hohem Anspruch an Nachhaltigkeit. Das „Altenhilfezentrum Mahlsdorf“ wird auf dem campusartigen Gelände seniorengerechtes Wohnen, Tagesstätte, Wohn- und Hausgemeinschaften, einen ambulanten Pflegedienst sowie ein Hospiz anbieten.

Bauvorbereitende Maßnahmen

Am 1. November 2019 haben die Arbeiten zur Baufeldfreimachung sowie die Erschließungsmaßnahmen begonnen.
Unter anderem musste eine Brücke über den Wernergraben errichtet werden, damit Baufahrzeuge und Material die Baustelle überhaupt erreichen können.

Ein Projekt für das Quartier

Die unmittelbare Nachbarschaft besteht vor allem aus Ein- und Zweifamilienhäusern. Diese kleinteilige Struktur nimmt der Entwurf auf, indem er vier eigenständige Gebäudeteile mit ein bis höchstens drei Geschossen schafft, die sich um einen barrierefrei gestalteten, zentralen Quartiersplatz herum gruppieren. Dieser Platz wird die gestalterische und soziale Mitte des Altenhilfezentrums bilden.

Die Mischung aus Eigenständigkeit und Gemeinsamkeit charakterisiert sowohl die städtebauliche Figur als auch das architektonische Konzept des Altenhilfezentrums Mahlsdorf. “Es war uns wichtig, dass alle Angebote des Quartiers so wohnungsnah wie möglich gestaltet sind und den Bewohnern immer die Wahl zwischen Gemeinschaft und Privatheit lassen“, erläutert Jörg Fischer, geschäftsführender Gesellschafter von Feddersen Architekten, seine Konzeptidee. Je nach Bedarf finden Mieter und Bewohner auf dem Campus verschiedene Formen und Grade von Unterstützung vor und können gleichzeitig am öffentlichen Leben teilhaben, auch wenn sie bereits mit körperlichen oder kognitiven Einschränkungen leben. So kann das neue Quartier ein Viertel der kurzen Wege werden – nicht nur räumlich, sondern auch in der Interaktion der Anbieter und der Begegnung der Bewohnerinnen und Bewohner miteinander und mit den Nachbarn.

Das EDBTL, ein großer und traditionsreicher Träger diakonischer Arbeit in Brandenburg und Berlin, verfügt über langjährige Erfahrung in der Altenhilfe und in der Hospizarbeit. Als diakonischer Träger legt der Bauherr Wert auf eine gute regionale Vernetzung in engem Kontakt zur örtlichen Kirchengemeinde. Ein wesentlicher Baustein der Unternehmensphilosophie des EDBTL ist Nachhaltigkeit. „Alles, was wir tun, ist auf Zukunft hin angelegt“, so EDBTL-Vorstand Pfarrer Matthias Blume. Das gilt für inhaltliche ebenso wie für energetische Konzepte: „Wir werden mit dem Altenhilfezentrum Mahlsdorf annähernd Passivhaus-Standard umsetzen“, so Pfarrer Blume.

Wohnen und Tagesstätte

Im nördlichsten Gebäude des Ensembles, etwas oberhalb des Platzes, werden drei Wohngemeinschaften mit je acht Plätzen für Menschen mit Demenz entstehen. Im südlich anschließenden Gebäude ist im Erdgeschoss eine Tagesstätte mit 16 Plätzen vorgesehen. In den beiden darüberliegenden Geschossen werden insgesamt 9 Wohnungen mit 2 bis 2,5 Zimmern für Menschen mit beginnendem Hilfebedarf geschaffen.

Hausgemeinschaftswohnen und Ambulante Pflege

Die Süd- und Westseite des Platzes werden von den zwei Kuben der stationären Pflege gefasst. Im Erdgeschoss ist ein Quartierstreff mit einem Multifunktionssaal geplant, der ein Begegnungsort für Quartiersbewohner, Angehörige und Nachbarn sein wird. Im Sommer ist ein Außenbereich mit Terrasse zum Platz hin geöffnet. Auch der ambulante Pflegedienst hat im Erdgeschoss seinen Stützpunkt. Im Erdgeschoss und in den Obergeschossen befinden sich vier Hausgemeinschaften mit insgesamt 52 Plätzen. Ihren Bewohnern steht auch ein eigener rückwärtiger Garten als beschützter Außenbereich zur Verfügung.

Hospiz

Am südlichsten Rand des Grundstücks, geschützt und ruhig gelegen, liegt das eingeschossige Hospiz. Seine zwölf Gäste bekommen hier viel Tageslicht und geschützte Räume des Rückzugs, auch im Garten.

Informationen zum Bauherrn

Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin ist ein zukunftsorientierter diakonischer Unternehmensverbund mit langer Tradition. Schwerpunkte der Arbeit sind das Gesundheitswesen, die Altenhilfe sowie die Bereiche Teilhabe und Bildung. Regionale Schwerpunkte bilden neben Teltow, Lehnin und Berlin die Oderregion mit Frankfurt (Oder) und Seelow, Luckau, Ludwigsfelde und Lauchhammer. Der evangelische Nächstendienst gilt Leib und Seele gleichermaßen. Die vielfältigen Aktivitäten sind in drei Unternehmensbereichen zusammengefasst:
  • Gesundheit
  • Altenhilfe
  • Teilhabe und Bildung
In ihnen sind die Einrichtungen vom modernen Krankenhaus bis zur Beratungsstelle für Angehörige von Menschen mit Demenz eingegliedert. Mehr als 2.300 Kolleginnen und Kollegen verbinden in ihrem Dienst fachliche Kompetenz mit Werten christlicher Nächstenliebe. An vielen Stellen wird dieser Dienst auch durch ehrenamtliches Engagement unterstützt. Mehr Informationen finden Sie hier.

Das Architekturbüro

Das Architekturbüro Feddersen Architekten steht seit über 40 Jahren für eine ästhetisch anspruchsvolle und generationengerechte Architektur, die unterschiedlichen Lebensentwürfen Raum gibt. Ziel ist eine wertschätzende und inkludierende Gestaltung im Sinne des Universal Design. Die Architektur soll möglichst allen Nutzern ein selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Mehr Informationen zu Feddersen Architekten finden Sie hier.

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Pfarrer

Matthias Blume
Tel.: 03328 433-434

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