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Schulordnung

Schulordnung

Das Zusammenleben in einer Schulgemeinschaft erfordert von allen Beteiligten gegenseitige Rücksichtnahme. Jeder einzelne ist mitverantwortlich für einen geordneten, ungestörten Schulbetrieb. Diese Schulordnung weist auf die wichtigsten Verhaltens- und Ordnungsregeln hin und ist für alle Beteiligten verbindlich. Für die nicht eigens geregelten Bereiche gelten allgemeine Grundsätze, wie sie im öffentlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft üblich sind.

1. Gewährleistung der Ausildung

Der Ausbildungsträger gewährleistet eine Ausbildung nach dem KrpflG und der dazu erlassenen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung in der jeweils gültigen Fassung.

Die theoretische und praktische Ausbildung richtet sich nach dem von der Schule vorgegebenen Curriculum.

2. Gesamtverantwortung

Die Gesamtverantwortung für die Ausbildung trägt die Leitung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule.

3. Weisungsbefugnis

Die Schüler/innen unterliegen im Rahmen der Ausbildung allen Weisungen der Leitung der Gesundheits- und Krankenpflegeschule und des Lehrpersonals, sowie auf den Ausbildungsstationen den Praxisanleiterinnen, sowie dem für sie zuständigen pflegerischen und ärztlichen Personal.

4. Teilnahmepflicht und Versäumnis

Die Schüler/innen sind verpflichtet, am theoretischen Unterricht und an der praktischen Ausbildung teilzunehmen. Beim Fernbleiben trägt der/die Schüler/in die Verantwortung für die Richtigkeit seiner/ihrer Entschuldigungsgründe.

Jede Verhinderung ist unverzüglich der Schule, sowie der Station vor Dienstantritt bekannt zu geben.
Ebenso ist der voraussichtliche Dienstbeginn nach Krankheit mitzuteilen.

Lerninhalte, die durch Fehlzeiten oder Krankheit versäumt wurden, müssen nachgeholt bzw. nachgearbeitet werden. Bei Krankheit ist ab dem 1. Tag die Arbeitsunfähigkeit durch ein ärztliches Attest nachzuweisen.

Versäumte Leistungskontrollen müssen nachgeholt werden.

5. Mitwirkungspflicht

Die Teilnahmepflicht beinhaltet die aktive Mitwirkungspflicht, da die theoretische und praktische Ausbildung nicht nur Vermittlung von Sachwissen bedeutet, sondern Kompetenzen durch aktive Mitgestaltung erworben werden.

Die laufenden Erfolgskontrollen (praktisch, schriftlich, mündlich) sind Bestandteil der Ausbildung und die Teilnahme verpflichtend.

Der/die Schüler/ Schülerin hat selbstständig dafür Sorge zu tragen, dass die von der Schule erteilten Praxisaufträge in dem dafür vorgesehenen Zeitraum ordnungsgemäß durchgeführt werden.

6. Leistungsüberprüfung

Während der theoretischen Ausbildung werden die Leistungen in Form von Lernerfolgskontrollen (praktisch, schriftlich, mündlich) überprüft.

Pro Theorieblock wird mindestens eine Lernerfolgskontrolle durchgeführt. Je nach Umfang der Leistungsüberprüfung werden diese wie folgt gewichtet:

Kleiner Test (zeitlicher Umfang ca. 30 bis 45 min) - Faktor 1

Klausuren (zeitlicher Umfang 90 min.) - Faktor 2

Referate - Faktor 1

Gruppenarbeiten - Faktor 1

Bei Gruppenarbeiten obliegt es der Entscheidung der jeweiligen Lehrkraft, ob die Gruppenarbeit als Ganzes bewertet wird (jedes Gruppenmitglied erhält die gleiche Note) oder jedes einzelne Gruppenmitglied. Die Entscheidung über die Bewertungsgrundlage muss durch die jeweilige Lehrkraft vor Beginn der Gruppenarbeit der Klasse bekannt gegeben werden.

Nach der Hälfte der Ausbildung wird eine mündliche Zwischenprüfung in den Themenbereichen 3, 10 und 8/12 durchgeführt. Diese Prüfungsleistung wird mit dem Faktor 3 gewichtet.

Während der praktischen Ausbildung erfolgt die Leistungsüberprüfung durch Mentoren und Praxisanleiter. Dazu erhalten die Auszubildenden nach einer Anleitungssituation ein qualifiziertes mündliches und schriftliches Feedback über den eigenen Entwicklungsstand in der Praxis.

7. Unzureichende Leistungen

Unzureichende Leistungen können Grund zur Kündigung sein.

Die Durchschnittsnote vor Beendigung der Probezeit und zum Erreichen der Zulassung zum Examen muss mindestens ausreichend ( 4,0 ) betragen. Sie setzt sich zusammen aus den Ergebnissen der schriftlichen und mündlichen Leistungskontrollen. Die praktischen Beurteilungen und Anleitungsprotokolle fließen ebenfalls in die Beurteilung ein.

Weitere Gründe zur Kündigung:

mangelnde Eignung für den Beruf, Verstöße gegen die Schulordnung und gegen geltende Bestimmungen des Arbeitsrechts.

Im Übrigen wird auf die §§ 2 und 19 des Krankenpflegegesetzes verwiesen.

8. Verhalten

Die Schüler/innen haben sich während der Ausbildung so zu verhalten, dass sie dem Ansehen ihres Berufes, der Schule und des Krankenhauses gerecht werden. Er/Sie nimmt an den Veranstaltungen, Gottesdiensten und Andachten teil.

Pünktlichkeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für einen geordneten Schulalltag und eine erfolgreiche Ausbildung. Jeder Schüler hat sich zu allen Unterrichtseinheiten so rechtzeitig einzufinden, dass pünktlich mit den Lehrveranstaltungen begonnen werden kann.

Alle Schüler sind für die Sauberkeit im Schulbereich mitverantwortlich. Jeder soll darauf achten, dass Abfälle in die Abfallbehälter bzw. Abfallkörbe geworfen werden und Zigarettenkippen vor dem Schulgebäude in die vorgesehenen Abfallbehälter entsorgt werden.

Vom Kursleiter wird ein Ordnungsdienst festgelegt. Dieser ist dafür verantwortlich, dass nach Unterrichtsschluss die Räumlichkeiten wie folgt verlassen werden:

  • Fenster im Unterrichtsraum geschlossen
  • Tafel gewischt
  • Papierkorb entleert
  • Geschirr in der Küche abgewaschen, abgetrocknet und weggeräumt bzw. in den Geschirrspüler geräumt

Im gesamten Schulgebäude sind rauscherzeugende Stoffe sowie Drogen nach dem Betäubungsmittelgesetz verboten. Während des Unterrichtes gilt Ess-, Trink- und Handyverbot.

Bei Nichteinhaltung wird eine schriftliche Abmahnung ausgesprochen. Bei Wiederholung kann dies zur Kündigung führen.

9. Einsatz in allgemeinen Krankenhäusern

Der/Die Schülerin untersteht während des externen praktischen Einsatzes in den zur Ausbildung ermächtigten und anerkannten Allgemeinkrankenhäusern und Einrichtungen der Gemeindekrankenpflege sowie den psychiatrischen Krankenhäusern der Krankenpflegeschule.

Im Einsatzzeitraum gelten die jeweiligen Regelungen des Anstellungsträgers. (Dienstzeiten, Feiertagsregelungen u.a.)

Verhinderungen des Dienstantritts müssen unverzüglich der Pflegedienstleitung sowie der Stationsleitung mitgeteilt werden.

10. Urlaub

Der Erholungsurlaub wird gemäß den Bestimmungen der AVR-DWBB-Ost von der Schulleitung in Absprache mit den einstellenden Krankenhäusern festgelegt. Er wird in der Regel zusammenhängend gewährt.

11. Klassensprecher

Jede Klasse wählt für die Ausbildungszeit einen Klassensprecher.

Er vertritt die Interessen der Schüler gegenüber der Schulleitung und dem/der Lehrer/in.

12. Praktische Ausbildung

Die praktische Ausbildung wird nach einem von der Gesundheits- und Krankenpflegeschule erstellten und mit den einstellenden Krankenhäusern abgestimmten Einsatzplan absolviert.

13. Gesetzliche Bestimmungen

Die Auszubildenden unterliegen den gesetzlichen Bestimmungen des Krankenpflegegesetzes (2003) und der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (2004) sowie der AVR-DWBB-Ost in der jeweils gültigen Fassung.

14. Haftung

Für grob fahrlässig oder vorsätzlich hervorgerufene Sachschäden in den Schulräumen sowie am Inventar ist vom Schüler/in Ersatz zu leisten.

15. Schulordnung

Die Schulordnung ist Bestandteil des Ausbildungsvertrages. Sie tritt am 1.10.2013 in Kraft und löst die Schulordnung vom 1.10.2007 ab.

Kontakt

 Katrin Gutschlag

Katrin Gutschlag
Leitung
Schwarzer Weg 5
14532 Kleinmachnow
Tel.: 03328 - 33 80 28-0
E-Mail

 Inka Reus

Inka Reus
Schulsekretärin
Schwarzer Weg 5
14532 Kleinmachnow
Tel.: 03328 - 33 80 28-0
E-Mail