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Diakonische Gemeinschaft Teltow

Diakonische Gemeinschaft Teltow

Neugestaltung des Treppenhauses im Teltower Mutterhaus

Beim Konvent der Diakonischen Gemeinschaft Teltow am 26. September 2020 wurde den Schwestern und Brüder der Teltower Diakonischen Gemeinschaft die Neugestaltung des Treppenhauses vorgestellt. Die bisherigen Bilderrahmen von ehemaligen Teltower Diakonissen wurden durch neue Bilder auf Plexiglastafeln ersetzt. Zusätzlich zu den Fotos, die manche Diakonisse nun auch in ihren jungen Lebensjahren zeigen, gibt es einige biografische Stichworte aus Leben und Werk der Schwestern.

Besondere Klänge in der Corona-Zeit

Ein großes, herzliches DANKE sagen die Mieter der Häuser Tabor, Nebo und Kreuzburg und die Bewohnerinnen und Bewohner von Kana und Magdala! Während die Maßnahmen durch die Coronakrise bei vielen Menschen Ängste und Unsicherheiten hervorgebracht haben, konnten sie sich an Liedern aus dem Tenorhorn erfreuen. Dienstags, freitags und sonntags spielte Frau Sloma um 18:30 Uhr auf dem Entensteg zwischen den Häusern bekannte Melodien. Auf den Balkonen und an den Fenstern war Beifall und Jubel zu hören.

Sogar einen wunderschönen Ostersonntag anderer Art in diesem Jahr, konnte die Magdalenengemeinde erleben. Frau Winkler-Nehls, Frau Sloma, Herr Krönke und Pfarrer Nehls waren mit ihren Instrumenten als Quartett unterwegs – natürlich im Sicherheitsabstand.

Ja, und wir mussten nicht einmal auf das Osterlicht verzichten. Frau Feja-Michels hatte hinter dem Haus Kana einen Altar aufgebaut und zu den Klängen der Bläser konnten wir auch mitsingen.
Mit Danke endet dieser Bericht, jetzt wo wieder, Gottesdienst in eingeschränkter Art und Form gefeiert werden kann.

Wir bleiben in Kontakt

Wir haben neue Postkarten! Diese können Sie gerne nutzen, um miteinander in Kontakt zu bleiben.

Wenn es wieder möglich ist, werden wir sie auch in den Gemeinschaftsnachmittagen verteilen und in der Bücherstube auslegen.

Das Motto der Karte „Von gestern für morgen lernen“ begleitet uns in unserem Dienst. Wie können wir die Werte und die Gemeinschaft des Diakonissenhauses mit in die Zukunft nehmen und daraus für unseren Dienst an den Menschen, die sich uns anvertrauen schon heute gestärkt werden? Lassen sie uns gemeinsam darüber nachdenken und kreativ werden. Zurzeit müssen wir neue Wege der Gemeinschaft suchen und finden, um miteinander in Kontakt zu bleiben. Vielleicht erzählen wir einander beim nächsten möglichen Gemeinschaftsnachmittag davon, welche Ideen in dieser Zeit entstanden sind und welche auch weiter genutzt werden können.

Bei Interesse an diesen Postkarten, melden Sie sich im Sekretariat. Wir schicken Ihnen gerne welche zu!


 

Basiskurs Diakonie - Ein(Blick) hinter die Kulissen von Claudia Goerke

Der Basiskurs neigt sich dem Ende zu, aber ein ganz besonderes Treffen sollte uns am 1. November 2019 nach Frankfurt führen. Hier trafen wir uns zum Thema „Diakonisches Profil“ im Speisesaal des Mutterhauses – ein Ort, der uns (bis auf einen unserer Teilnehmer) noch völlig unbekannt war.

Ganz im Zeichen des Vortages – des Reformationstages! – begannen wir den Tag mit einer Andacht zum Thema Reformation; in der das Lied 362 „Eine feste Burg ist unser Gott“ natürlich nicht fehlen durfte. Dann gab es eine kurze Vorstellungsrunde, da sich Frau Dr. Schrauf, die Geschäftsführerin des Kaiserswerther Verbandes, auch ein Bild über die unterschiedlichen Arbeitsbereiche von Kursteilnehmern des Basiskurses machen wollte.

Der Vortrag von Frau Dr. Schrauf zum Thema „Proprium und Profil – Diakonie in einer säkularen Gesellschaft“ war auch dank der regen Beteiligung aller Kursteilnehmer ein sehr lebendiger; führte quer durch die Geschichte zum Kern des diakonischen Auftrages: Die sieben Regeln der Barmherzigkeit, die bis heute nichts an Ihrer Notwendigkeit verloren haben.

Im fliegenden Wechsel wurde das Wort dann auch schon an den Geschäftsführer des Unternehmensbereiches Gesundheit, Herrn Dr. Karsten Bittigau übergeben. Mit ihm gewann die Gruppe Einblick in Themen, die die meisten auch außerhalb ihrer eigentlichen Tätigkeit interessierte und die den einen oder anderen tagesaktuell ständig beschäftigen, sei es bei eigenen

Krankenhausaufenthalten, aus der Presse oder vom Hörensagen. So kamen wir über einen ersten kurzen Gesamtüberblick schnell zu den alles entscheidenden Finanzierungssystemen, zu Fallpauschalen und Sicherstellungskrankenhäusern – Begrifflichkeiten, die nun ausführlich erklärt wurden. Begriffe, die auch bei uns im Diako arbeitsplatzentscheidend sind. Wahrscheinlich ein Grund, weshalb dieser Vortrag, der dann eine Diskussionsrunde wurde, ewig hätte weitergehen können. Doch die Zeit drängte, denn nach dem wohlschmeckenden Mittag standen weitere Programmpunkte auf unserem Tagesplan.

Die gleichwohl kurzweilige wie fundierte Führung durch den neuen und alten Teil des Lutherstiftes durch Herrn Peter Heyse, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Lutherstift, war für uns alle sehr beeindruckend – auch hier atmen die Mauern Geschichte. Und Geschichten gab es jede Menge! Besonders schön war der kleine Stopp im Raum der Stille – dem schönsten Raum der Stille, den es laut Herrn Heyse im ganzen Unternehmen gibt. Und ja: er ist wirklich ausgesprochen geschmackvoll konzipiert und ausgestattet. So kam es, dass auch diese Stunden wie im Flug vergingen. Gerne hätten wir uns auch noch das Theodor-Fliedner-Haus angeschaut, aber dafür reichte die Zeit dann leider schon nicht mehr. Den Abschluss dieses Tages bildete eine Bibelarbeit aus dem Matthäus-Evangelium; „Die Rede vom Weltgericht“ und eine vertiefende Einheit zu den Diakonischen Gemeinschaften. Als am Abend alle ihren langen Heimweg antraten, hallten noch viele Gedanken des Tages nach.

Weitere Einblicke von Claudia Goerke finden Sie in unserem Nachrichtenarchiv.


Jahreslosung 2020

Angespannt sitze ich im Wartezimmer eines Arztes und hoffe auf ein gutes Ergebnis der anstehenden Untersuchung. Ich habe Angst, fühle mich hilflos. Viele Menschen aus meinem Bekanntenkreis mussten sich schon schweren Diagnosen stellen – warum sollte ich ausgenommen sein? „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Genau das spielt sich gerade in mir ab: „Ich glaube!“ – Ja, ich weiß mich in Gottes Hand. Ja, ER meint es gut mit mir. Ja, IHM ist nichts unmöglich!     Gleichzeitig rumoren in mir Gedanken wie: Kümmert Gott mein kleines Leben überhaupt? Warum bin ich nur so unruhig und besorgt? Wo bleibt mein Gottvertrauen? Wenn es darauf ankommt, verliere ich den Boden unter den Füßen. Dabei habe ich doch schon so oft Gottes Nähe und Hilfe erlebt … Ein Vater bringt seinen schwer kranken Sohn zu den Jüngern Jesu. Die Situation eskaliert, als sich auch noch Schriftgelehrte einmischen. „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Ein Hilfeschrei aus der Tiefe: „Ich glaube – wäre ich denn sonst zu dir gekommen? Ich kann es nicht ergründen, was das bedeutet, und was du von mir erwartest. Der Vater erkennt, dass nicht nur sein Sohn der Hilfe und der Heilung bedarf, sondern auch er selber, sein Glaube. Dieser Aufschrei des Vaters ist ein erster Schritt des Vertrauens. Wie wunderbar, dass Jesus das nicht zu wenig ist!
Gleichzeitig bringt der Vater auf den Punkt, was ein Leben in der Nachfolge Jesu ausmacht. Eine Spannung, die mich nicht zerreißen muss, weil Jesus sich ganz in meine Lage versetzt und sie mit mir aushält. „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Dieses Bekenntnis ist zugleich ein Hilfeschrei, in dem der Vater nicht nur seinen Sohn, sondern sein ganzes Leben Jesus anvertraut. Und doch gibt es immer wieder Zeiten, in denen ich Jesu Nähe, seine Kraft, sein konkretes Eingreifen vermisse. Zeiten, in denen mein Glaube wankt. Was hindert mich dann zu rufen: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! Und es gibt Zeiten, in denen mich Jesus herausfordert, über mich selbst und meine Möglichkeiten hinauszuwachsen. Kaum zu glauben, was er mir zu- und anvertraut! Kaum zu glauben, wie seine Möglichkeiten meine Grenzen sprengen! Daran können ihn weder Kleinglaube noch Unglaube hindern. Motiv: Stefanie Bahlinger
Auslegungstext: Renate Karnstein (gekürzt)

Rückblick


Rüstzeit Diakonische Gemeinschaft vom 17. bis 20. Oktober 2019 an der südlichen Weinstraße

Es waren drei unvergessliche Tage an der südlichen Weinstraße und der Europa- und Weltkulturerbe-Stadt Straßburg für 15 Mitglieder der Diakonischen Gemeinschaft Teltow! Wir lernten den Standort der „Diakonissen Speyer“  in Landau mit Einrichtungen der Alten- und Behindertenhilfe kennen, darunter ein nagelneues Hospiz und eine WG, wo behinderte Menschen und Studenten zusammen wohnen. Beim jährlichen Fest für die Mitarbeitenden waren wir Ehrengäste zwischen 400 Feiernden. Vorstandsmitglieder begleiteten uns durch Speyer, hier besonders die neu gebaute Jugendhilfeeinrichtung und das Krankenhaus, zeigten uns aber auch die besten Lokale für das leibliche Wohl. Straßburg zu erleben war für alle ein besonderes Ereignis. Das noch junge Krankenhaus als Gemeinschaftsprojekt verschiedenen Konfessionen haben genauso beeindruckt wie die historischen Gebäude der Altstadt oder die erweiterte moderne Niederflor-Tram, die inzwischen auch Kehl und Straßburg über den Rhein hin verbindet. Die Diakonissen Speyer sind eng verzahnt mit der Kirchengemeinde der Gedächtniskirche der Protestation und nutzen gegenseitig ihre Räume. So wurden die Jubilare unserer Gemeinschaft im abschließenden Gottesdienst am 20. Oktober mit Namen und Jahreszahl des Jubiläums (20-55) in die Fürbitte aufgenommen und die Gruppe mit Segenswünschen auf die Heimreise geschickt. Schwester Ulrike

Rüstzeit Diakonische Gemeinschaften vom 5. bis 8. September 2019 in Kloster Lehnin

„Du kennst alle meine Wege.“ Unter diesem Motto aus Psalm 139 kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der diesjährigen Rüstzeit vom 5. bis 8. September in Kloster Lehnin zusammen. Neben Mitgliedern aus allen drei Gemeinschaften nahmen 12 Schwestern aus dem Diakoniewerk Kropp teil. Bereits seit einigen Jahren gibt es regelmäßigen Austausch zwischen den Gemeinschaften. So waren die Teltower und Lehniner 2013 zu einem Besuch in Kropp bei Schleswig. Am Donnerstag startete die Rüstzeit mit einem Kaffeetrinken und einer Vorstellungsrunde. Der Einstieg in das Thema geschah anhand einer Bildbetrachtung zu Paul Klees Werk „Hauptweg und Nebenwege“. Anschließend fuhr die Gruppe ins „Dippmanssdorfer Paradies“ zum Abendessen. In der Bibelarbeit am Freitag erzählten Frau Werner und Frau Dr. Grießmann Weg-Geschichten aus dem Alten Testament und dann machte sich die Gruppe selbst auf den Weg zu einem Besuch nach Groß Briesen. Pfarrerin Dorothea Sitzler-Osing, selbst Schwester der Diakonischen Gemeinschaft Teltow, erzählte sehr begeistert von ihrer Arbeit in den Dörfern und zeigte uns zwei kleine Kirchen. Die Landfrauen luden zu Kaffee und Kuchen. Der Tag klang gemütlich in Kloster Lehnin aus. Samstag ging es aufs Wasser. Bei der großen Seenrundfahrt rund um Brandenburg an der Havel gab es genug Zeit für Austausch und Gespräche. Wer wollte konnte den Nachmittag in der Brandenburger Innenstadt nutzen und den Dom besuchen oder beim Konzert der Lehniner Sommermusiken Henry Purcells Oper „Fairy Queen“ lauschen. Der Abend wurde inhaltlich durch die Kropper Gemeinschaft gestaltet. Das Motiv des Weges spielte auch hier eine Rolle und wurde durch Kleingruppengespräche lebendig.   Am Sonntag, nach Gottesdienst und Mittagessen, machten sich alle wieder auf den Weg. Im Gepäck: einen Reisesegen, schöne Begegnungen, viele Eindrücke und ein Wiedersehen 2021 in Kropp. 
Ältere Meldungen finden Sie in unserem Nachrichten-Archiv.

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