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Nachrichten-Archiv

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Basiskurs Diakonie - Ein(Blick) hinter die Kulissen von Claudia Goerke - Teil 2

Das neue Jahr war noch jung, als wir uns am 18.1.2019 zum zweiten Teil unseres Basiskurses trafen. Diesmal drehte sich im Rahmen eines eintägigen Kurses im Mutterhaus in Teltow alles um die „Geschichte der Diakonie“. Der Vormittag startete mit einer kurzen Einführung in die Psalmen und wurde dank sehr interessanter Vorträge nicht ein einziges Mal langweilig. Wir erfuhren viel Neues über die Grundlagen der Diakonie, die sich in den sieben Werken der Barmherzigkeit schon im Matthäusevangelium finden. Auch über die ersten weltlichen Vertreter dieser Werke wie Martin von Tours, Nikolaus von Myra und Basilius den Großen. Immer wieder wurden dabei natürlich die geschichtlichen Zusammenhänge und gesellschaftliche Situationen erläutert. Dabei wurde auch der Bogen zu unseren eigenen Tätigkeiten im Diako gespannt, so dass sich für viele ein ganz neuer Blickwinkel auf das tägliche Tun ergab. Noch vor der Mittagsandacht und dem Mittagessen „erschien“ ein dann ein richtiges Highlight – eine „echte“ Diakonisse! Schwester Regina war so nett, uns alle mit ihrer unnachahmlichen Art und ihrem fundierten jahrzehntealten Wissen über das Mutterhaus zu unterhalten. Dieser sehr lebensnahe und wunderbare Vortrag hätte nach Ansicht aller Teilnehmenden natürlich ewig so weitergehen können. SO macht „Unterricht“ eben nicht nur kleinen Kindern großen Spaß! Geschichtlich waren wir am Nachmittag dann schon im 19. Jahrhundert angekommen; der Zeit der tatsächlichen Gründung diakonischer Einrichtungen, wie wir sie heute kennen. Wir erfuhren von der Entstehung der Wichern-Häuser, von den Bodelschwinghschen Stiftungen und der Gründung anderer Diakonissen-Mutterhäuser. Ganz besonders interessant war natürlich die Beschäftigung mit unserem eigenen Haus, den Diakonissen und der Diakonischen Gemeinschaft. Viele Nachfragen der Teilnehmenden zeugten von dem großen Interesse an diesen Themen. Die uns übergebenden zwei Bücher zur Geschichte des Diakonissenhauses wurden sehr dankbar entgegengenommen. Auch dieser Tag war abwechslungsreich strukturiert und bot genau zum richtigen Zeitpunkt einen weiteren interessanten Programmpunkt:  einen Besuch der auf dem Gelände ansässigen Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM). Hier erhielten wir neben einer Führung auch einen sehr interessanten Vortrag vom Leiter dieser Werkstatt, Bruder Joachim Kettner. Vom umfangreichen Spektrum der dort angebotenen Dienstleistungen und den dort hergestellten Produkten (die z.B. von der Autoindustrie stark nachgefragt werden), waren wohl alle Teilnehmenden beeindruckt. Dieser zweistündige Rundgang weckte alle Lebensgeister, so dass die daran anschließende Gruppenarbeit zum Matthäusevangelium hochkonzentriert durchgearbeitet und vorgetragen wurde. In der Reflexion zu unseren eigenen Tätigkeiten im Diako gab es anschließend erfrischende Diskussionen. Der Abend endete mit einem gemeinsamen Abendessen mit einigen Diakonissen und Schwestern der Diakonischen Gemeinschaft bei vielen anregenden Gesprächen. Nach der Erteilung des Reisesegens und einigen schönen abschließenden Liedern verabschieden wir uns alle voneinander – in Vorfreude auf den dritten Teil unseres Kurses!

Basiskurs Diakonie - Ein(Blick) hinter die Kulissen von Claudia Goerke - Teil 1

Kurz vor Jahresende 2018, mitten in der für viele stressigen Vorweihnachtszeit, wurde es für einige Mitarbeitende noch einmal besonders spannend. Vom 13.-14.12.2018 startete der neue Basiskurs Diakonie, der bis Ende Februar 2020 laufen wird und der ein Angebot für alle interessierten Mitarbeitenden des Unternehmens ist. 12 wissbegierige Kolleginnen und Kollegen aus den drei Unternehmensbereichen ließen sich unter der Leitung von Oberin  Dr. Gundula Grießmann und Pfarrerin Anne Winkler-Nehls im schönen Kloster Lehnin nur zu gerne auf eine Reise in die Welt des Glaubens mitnehmen.   Im Rahmen des von allen Teilnehmenden durchzuführenden Praxisprojektes werde ich an dieser Stelle zukünftig regelmäßig über die einzelnen Kurstreffen berichten. Mein Name ist Claudia Goerke und ich bin seit Januar 2018 Mitarbeiterin des Bereichs Fort- und Weiterbildung.   Nach unserer nachmittäglichen Ankunft und dem Bezug unserer Zimmer gab es bei Kaffee/Tee und Kuchen eine erste Vorstellungsrunde aller Teilnehmenden und ein Ausloten der Erwartungen an diesen Kurs. Noch vor der Abendandacht und dem Abendessen gaben unsere beiden Referentinnen erste Einblicke in die Themen des Kurses und des kommenden Tages. Gut gestärkt kam man Dank der professionellen Moderation nach dem Essen rasch in einen intensiven Austausch. In lockerer und ungezwungener Atmosphäre gab es mit Hilfe eines Speed-Dating-Spiels schnell ein gutes Miteinander und einen interessanten Austausch. Gegen halb zehn fanden alle in den ruhigen und komfortablen Zimmern des Gästewesens ihre verdiente Nachtruhe.    Am Freitag starteten wir in der Torkapelle mit einer Morgenandacht in den Tag, bevor es in der Cafeteria der Lehniner Klinik das Frühstück gab. Gut gestärkt stiegen wir im Kapitelsaals des Klosters danach wieder in das Thema „Bibel als Quelle des Glaubens“ ein. In einem angenehmen Wechsel zwischen theoretischen Ausführungen und praktischen Gruppenübungen gab es immer auch Gelegenheit zum Austausch, zum Nachfragen und zum Wissensgewinn. Und so verging auch dieser Vormittag wie im Flug. Nach einer sehr exklusiven Mittagsandacht mit choralen Gesängen unter Anleitung der Lehniner Schwester Angelika und einem leckeren Mittagessen, wurden wir danach mit einer Klosterführung überrascht. Dank interessanter und geschichtsträchtiger Informationen zum Kloster und den Einrichtungen auf dem Gelände kam erst gar kein Mittagstief auf.   Am Nachmittag tauchten wir dann in abwechslungsreichen Phasen zwischen Vorträgen und Gruppenstudium wieder tief in unser Tagesthema ein. Wir lernten viel Neues, frischten fast Vergessenes auf und genossen die Möglichkeit dieser intensiven Auseinandersetzung mit dem Glauben. Der Abend klang bei einem selbst gestalteten Abendessen sehr gemütlich aus und nach dem Empfang des Reisesegens und einigen gemeinsamen Liedern traten alle Teilnehmenden ihren mehr oder weniger weiten Heimweg an.

270 Jahre Dienst im Diakonissenhaus

Zusammen bringen sie es auf 270 Jahre Dienst: Am Wochenende feierten sechs Schwestern ihre Jubiläen zur Mitgliedschaft in der Teltower Diakonischen Gemeinschaft im Evangelischen Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin mit einem abwechslungsreichen Programm.  Zu ihnen gehörten auch zwei Diakonissen, die vielen Teltowerinnen und Teltowern gut bekannt sein dürften: Schwester Ortrud Wittkopf, die seit 65 Jahren in Diensten des Diakonissenhauses steht, und Schwester Rosemarie Wald, die auf 60 Dienstjahre zurückblicken kann.   Schwester Ortrud war vor allem in der Heilerziehungspflegeausbildung aktiv und machte sich bereits in der DDR für eine optimale Ausbildung für die Arbeit mit Menschen mit Behinderung stark. Diese wurde ab Anfang der 1970-er Jahre in Teltow als Heilerziehungsdiakonie angeboten und mit der Wiedervereinigung auch staatlich anerkannt.   Schwester Rosemarie war 30 Jahre lang im Vorstands-Sekretariat des Diakonissenhauses tätig. Am liebsten jedoch war die leidenschaftliche Autofahrerin auf der Straße unterwegs und transportierte etwa Blutkonserven an ihren Bestimmungsort. In ihrer Freizeit widmet sie sich bis heute der bildenden Kunst. So gestaltet sie etwa seit vielen Jahren die Weihnachtskarte des Diakonissenhauses.  Die anderen 145 Jahre im Gemeinschaftsdienst verteilen sich auf die Bereiche Altenpflege, Kinderpflege, Küchen- und Hauswirtschaftsleitung, Lehrausbildung, Betriebswirtschaft und Netzwerkarbeit untereinander und deutschlandweit. Auf dem Jubiläumsprogramm am Wochenende standen unter anderem ein Festgottesdienst, Bibelarbeiten, ein Ausflug nach Potsdam mit einem Besuch im Museum Barberini und einer Führung durch die Nikolaikirche sowie ein Konzert mit Alter Musik.  Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin ist einer der größten Anbieter diakonischer Dienste in Brandenburg und Berlin. Mehr als 2.300 Mitarbeitende gehen in den Bereichen Gesundheitswesen, Altenhilfe, Behindertenhilfe und Bildung Wege mit Menschen, die sich ihnen anvertrauen.

Veranstaltung für Mitarbeitende: Leib und Seele

„Leib und Seele“ ist eine Gelegenheit, bei einem anregenden Abend abseits vom Dienstalltag unter Kollegen und Kolleginnen zusammen zu sein und über den Dienst einmal ganz anders nachzudenken – unterhaltsam, unverbindlich und sicher auch interessant.
Wir orientieren uns in diesem Jahr an Jubiläen und laden ein, sich mit den genannten Personen bzw. den Zeitumständen, in denen sie lebten, näher zu befassen - jeweils donnerstags um 19:00 Uhr im Esssaal des Mutterhauses. Ein kleiner Imbiss wird gereicht. Folgende Termine und Themen sind für das Jahr 2018 geplant:
  • 12.4. Karl Marx
  • 21.6. Bertha von Suttner
  • 4.10. Hans und Sophie Scholl

Veranstaltung für Mitarbeitende: Leib und Seele

„Leib und Seele“: Unter diesem Motto sind Mitarbeitende des EDBTL eingeladen, sich über ihren Dienst und ihre Erfahrungen in den verschiedenen Einrichtungen des Diakonissenhauses auszutauschen und Neues kennen zu lernen. Bei einem Abendimbiss kann man Mitarbeitende anderer Einrichtungen kennenlernen. Auch im Jahr 2018 gibt es einige wichtige Jubiläen zu feiern. So jährt sich in diesem Jahr zum sechzigsten Mal die allgemeine Erklärung der Menschenrechte – ein Text, der von seiner Brisanz bis heute nichts verloren hat. Vielleicht fragen Sie sich, was das mit uns zu tun hat? Eine ganze Menge – lassen Sie sich überraschen und kommen Sie am Donnerstag, dem 15. Februar 2018 um 19.00 Uhr in den Esssaal des Mutterhauses.

Jubiläumsrüstzeit vom 3. bis 5. November 2017

Fünf Schwestern konnten an diesem Wochenende ein Jubiläum feiern. Neben Bibelarbeiten zu den jeweiligen Einsegnungssprüchen und dem Jubiläumsgottesdienst am Sonntag gab es ein vielfältiges und unterhaltsames Programm: So gab es ein Konzert mit Liedern von Reinhard Mey; ein Besuch bei Schwester Dorothea Sitzler-Osing führte die Jubilarinnen mit ihren Gästen in den schönen Fläming, wo man nicht nur gut speisen kann, sondern auch wunderbare kleine Dorfkirchen findet. Mit viel Engagement und Liebe zu ihren Kirchen erzählten Gemeindeglieder aus Schwanebeck und Fredersdorf Wissenswertes über ihre Kirchen und Gemeinden. Nachdem die Gruppe sich im Pfarrhaus in Lütte mit Kaffee und Kuchen gestärkt hatte, lud Sr. Dorothea zu einer kleinen Andacht in die Kirche in Lütte ein und verabschiedete so die Mitschwestern. Ein Konzert mit dem Ensemble Orlando mit Texten von Jochen Klepper und passender Musik schloss das Wochenende ab.

Veranstaltung für Mitarbeitende: „Leib und Seele“

Unter diesem Motto sind Mitarbeitende des EDBTL eingeladen, sich über ihren Dienst und ihre Erfahrungen in den verschiedenen Einrichtungen des Diakonissenhauses auszutauschen und Neues kennen zu lernen. Bei einem Abendimbiss kann man Mitarbeitende anderer Einrichtungen kennenlernen. Die Abende sind in diesem Jahr vom 500-jährigen Reformationsjubiläum geprägt. „Luther und seine Gegner“ – zu diesem Thema haben sich am 6. Juli 2017 (ehemalige) Mitarbeitende und Diakonissen in lockerer Runde getroffen. Wenn jemand an so exponierter Stelle steht wie Martin Luther und sich so eindeutig zu Themen äußert, so bedeutet dies auch klare Abgrenzungen gegenüber anderen. In diesem Zusammenhang haben wir uns mit Luthers Positionen gegenüber den Bauern, den Juden und den Täufern beschäftigt und gefragt, wie wir mit seinen, aus heutiger Sicht problematischen Äußerungen umgehen können. Deutlich wurde unter anderem, welch gewaltige Konsequenzen, die so gar nicht absehbar waren und von Luther so auch nicht intendiert waren, die reformatorischen Ideen mit sich brachten. Der nächste Abend findet am 19. Oktober 2017 zum Thema „Auswirkungen der Reformation aufs Diakonische“ statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Sterntreffen der Diakonischen Gemeinschaften Teltow, Lehnin und Frankfurt/Oder

Am 15. Juli fanden sich Schwestern und Brüder der Gemeinschaften zu einem bunten Programm zusammen.  Nach einem geistlichen Impuls für den Tag hielt Prof. Gerlinde Strohmaier-Wiederanders einen Vortrag u.a. über Elisabeth von Brandenburg, Prinzessin aus dem Haus Hohenzollern, die sich offen zu den Lehren Luthers bekannte.  Als „Reformationsfürstin“  war sie für die Einführung der Reformation im Fürstentum Braunschweig-Calenberg-Göttingen verantwortlich. Nach einer leiblichen Stärkung konnte man aktiv werden: Die Werkstatt für Menschen  mit Behinderung hatte ihre Türen geöffnet und zu einem Spielnachmittag eingeladen. Mit einem Reisesegen wurde das Treffen beendet.

Veranstaltungen für Mitarbeitende: Leib und Seele

Veranstaltung für Mitarbeitende: Leib und Seele

„Leib und Seele“: Unter diesem Motto sind Mitarbeitende des EDBTL eingeladen, sich über ihren Dienst und ihre Erfahrungen in den verschiedenen Einrichtungen des Diakonissenhauses auszutauschen und Neues kennen zu lernen. Bei einem Abendimbiss kann man Mitarbeitende anderer Einrichtungen kennenlernen. Die Abende sind in diesem Jahr vom 500-jährigen Reformationsjubiläum geprägt. Am 6. April 2017 ging es um die Rolle von Frauen in der reformatorischen Bewegung. Während Katharina von Bora vielen bekannt ist, trifft das auf andere, nicht weniger wichtige Frauen kaum zu. Einige von ihnen standen im Mittelpunkt des Abends. So hatte Katharina Zell entscheidenden Einfluss auf die Ausbreitung der Reformation in Straßburg. Auch Argula von Grumbach aus Bayern bekannte sich zu den neuen Ideen Luthers, sie bezog öffentlich Stellung gegen die „Altgläubigen“ der Universität Ingolstadt und nahm dafür auch Nachteile für sich und ihre Familie in Kauf. Elisabeth Cruciger, Pfarrfrau in Wittenberg, ist uns als Kirchenliederdichterin bekannt (EG 67). Es war ein spannender Abend mit einigen „Aha-Erlebnissen“. Der nächste Abend findet am 14. Juli 2016 zum Thema „Gemeinschaft und Alleinsein“ statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Jubiläumsrüstzeit

Wie in jedem Jahr markierte auch in 2016 die Jubiläumsrüstzeit einen Höhepunkt im Leben der Geistlichen Gemeinschaft. In einem festlichen Gottesdienst wurde des 65., 60., 45. und 40. Jubiläums von Sr. Charlotte Piske, Sr. Regina Köhler, Sr. Karin Walzer und Sr. Elisabeth Kästner gedacht. Neben dem reichhaltigen und kurzweiligen Programm am Festwochenenden (u.a. Bibelarbeiten zu den Einsegnungssprüchen der Schwestern, sehr schöne Konzerten und ein Besuch der Schinkelkirche in Großbeeren) blieb auch genügend Zeit zum Erzählen. Sr. Ulrike Büttner hatte wie immer einen kleinen Rückblick auf die Lebensgeschichten der Jubilarinnen vorbereitet, so konnten alle Gäste ein wenig an deren Leben teilhaben.

Konvent

Bei bestem Spätsommerwetter trafen sich Schwestern und Brüder der Diakonischen Gemeinschaft Teltow. Mit einer ausführlichen Bibelarbeit zu Matthäus 5, 13 – 16 („Ihr seid das Salz der Erde“) begann das Zusammensein. Danach wurden in Auszügen „Lebensbilder“ verstorbener Diakonissen des Hauses vorgestellt. Nach einem informativen Berichtsteil am Nachmittag und Zeit zum Erzählen endete der Tag mit der gemeinsamen Feier des Abendmahles. Schön, dass sich Viele auf den Weg gemacht haben!

Treffen mit Oberlin-Schwestern

Zu einem gemeinsamen Nachmittag reisten am 18. April 2016 Schwestern und Diakonissen der Teltower Gemeinschaft nach Potsdam-Babelsberg zu den Oberlin-Schwestern. Alte Bekanntschaften konnten so wieder aufgefrischt werden, und bei Kaffee und Kuchen gab es reichlich Gesprächsstoff. Inhaltlich setzten sich die Schwestern mit der Erzählung von der Heilung des Gelähmten aus dem Markusevangelium auseinander und versuchten dabei, verschiedene Perspektiven einzunehmen. Einmal die Perspektive dessen, der - aus welchen Gründen auch immer - auf Hilfe angewiesen ist und dessen, der - wie die Freunde des Gelähmten - Hilfe geben kann. Beide Sichtweisen sind vertraut, ist doch niemand immer nur der Hilfsbedürfte oder immer nur die Helfende. Fazit: ein gelungener Nachmittag!

Veranstaltung für Mitarbeitende: Leib und Seele

„Leib und Seele“: Unter diesem Motto sind Mitarbeitende des EDBTL eingeladen, sich über ihren Dienst und ihre Erfahrungen in den verschiedenen Einrichtungen des Diakonissenhauses auszutauschen. Die Reihe bietet Gelegenheit, die Arbeit in offener Runde aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Bei einem Abendimbiss kann man Mitarbeitende anderer Einrichtungen kennenlernen. Am 14. April ging es um „Anerkennung und Herausforderung“. Gibt es einen Unterschied zwischen Anerkennung und Respekt? Muss man sich Anerkennung verdienen? Verdient nicht jeder Mensch Anerkennung, auch ohne etwas Besonderes geleistet zu haben? Es war ein spannendes Gespräch. Kaum blieb noch Zeit für das andere Stichwort, „Herausforderung“. Aber ein herausforderndes Spiel war schon noch drin. Mit viel Vergnügen gab es Versuche, rückwärts zu sprechen und einen Koffer zu packen. Wie immer: Ein Imbiss gehört bei Leib und Seele ja auch dazu. Der nächste Abend findet am 14. Juli 2016 zum Thema „Gemeinschaft und Alleinsein“ statt. Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Jubiläumsrüstzeit Teltow 2015

Ehrung der Jubilarinnen und eines Jubilars - Aufnahme eines neuen Mitglieds in die Diakonische Gemeinschaft Teltow
Viele Schwestern und Brüder der Diakonischen Gemeinschaft Teltow trafen sich am Wochenende des 2. Advent zur Jubiläumsrüstzeit. Im Mittelpunkt standen die Jubiläen von fünf Schwestern und einem diakonischem Bruder:
  • Sr. Marianne Steinau: 60-jähriges Jubiläum
  • Sr. Bettina Winkler: 40- jähriges Jubiläum
  • Sr. Ilse Stengel: 60-jähriges Jubiläum
  • Sr. Reinhild Pursche: 40- jähriges Jubiläum
  • Sr. Claudia Schneider: 10-jähriges Jubiläum
  • Bruder Reiner Lüdtke: 10-jähriges Jubiläum
Neben ausführlichen Bibelarbeiten zu den Einsegnungsversen stand ein buntes Programm auf der Tagesordnung: angefangen vom Besuch eines beeindruckenden Gospelkonzertes, dem gemeinsamen Singen, einer kreativen Einheit „bunte Gebete“ bis hin zu einem wunderbaren Konzert in der Kapelle des Mutterhauses mit Orgel/Klavier und Flöte/n war für jeden Geschmack etwas geboten. Natürlich war genügend Zeit zum Erzählen, und auch das Austauschen von Erinnerungen kam nicht zu kurz, konnte doch jeder Jubilar mithilfe von Bildern aus seiner Lebensgeschichte und seinem Weg zur und in der Diakonischen Gemeinschaft erzählen. In einem festlichen Gottesdienst am Sonntag wurden die Jubilare gesegnet und Frau Dr. Dorothea Sitzler-Osing als neue Schwester in die Diakonische Gemeinschaft aufgenommen. Seit vielen Jahren arbeitet Frau Dr. Sitzler-Osing im Evangelischen Diakonissenhaus, in ihrer Funktion als Verantwortliche für die theologisch-diakonische Fort- und Weiterbildung sowie die Durchführung der Basiskurse ist sie vielen Mitarbeitenden bekannt. Es war ein schönes und volles Wochenende mit vielen Gesprächen und Begegnungen – gut, dass es solche Höhepunkte im Leben einer Gemeinschaft gibt, dienen sie doch der Vergewisserung und Stärkung im Leben und im Glauben.

Wenn einer eine Reise tut ...

Bei strahlendem Sonnenschein und einer zeitweilig doch recht steifen Brise trafen sich vom 16. bis 19. April 2015 28 Schwestern der Diakonischen Gemeinschaften Teltow und Lehnin zur gemeinsamen Rüstzeit in Graal-Müritz an der Ostsee. Für die Teilnehmenden ist die jährliche Rüstzeit eine willkommene Gelegenheit, Gemeinschaft auch mit den Schwestern und Brüdern zu erleben, die ihren Lebensmittelpunkt nicht im Raum Teltow/Lehnin haben. Die Rüstzeit stand unter dem Motto „Biblische Frauengestalten“.
Ruth und Naomi - Schwiegertochter und Schwiegermutter - traten auf und erzählten, wie sie als Witwen ihr Schicksal in die Hand nahmen und durch Einfallsreichtum und Mut zu einem guten Ende bringen konnten. Schifra und Pua, zwei hebräischen Hebammen, die sich couragiert dem Befehl des mächtigen Pharao widersetzten und so viele Leben retteten, können auch für uns heute noch Vorbilder sein. Und dann Marta und Maria – welche Frau hat sich noch nicht über diese Geschichte geärgert, degradiert sie doch scheinbar all die tatkräftigen Frauen, die zupacken und ohne deren Engagement Vieles nicht möglich wäre. Bei der Beschäftigung mit der Geschichte wurde deutlich, dass es darauf ankommt herauszufinden, welches Tun in welcher Situation gerade angesagt ist. Die Erzählung ist also keinesfalls als eine grundsätzliche Abwertung des Tuns, also der praktischen Arbeit zu verstehen. Sarah, Hagar und Abraham – diese Familiengeschichte erzählt von Hoffnung und Enttäuschung, Macht und Ohnmacht, Treue und Verrat. Interessant ist, dass diese Erzählung alle drei monotheistischen Religionen verbindet; so kennt der Islam Abraham bzw. Ibrahim und dessen erstgeborenen Sohn Ismael als Vorbilder des Glaubens und Stammväter der Völker und Stämme der arabischen Halbinsel.
Natürlich kam neben den Bibelarbeiten auch das Sightseeing nicht zu kurz. So standen ein Besuch von Rostock und Warnemünde auf dem Programm. Bei gutem Essen in einem gastfreundlichen Haus fühlten sich alle wohl und genossen die Tage.

Jubiläumsrüstzeit Teltow 2014

Aufnahme eines neuen Mitglieds in die Diakonische Gemeinschaft Teltow
Schwestern und Brüder der Diakonischen Gemeinschaft Teltow trafen sich am Wochenende des 2. Advent zur Jubiläumsrüstzeit: Sr. Erika Esselbach konnte ihr 60-jähriges Diakonissenjubiläum feiern, und Sr. Ilse Lüdke wurde vor 50 Jahren als diakonische Schwester eingesegnet. Über viele Jahre hat Sr. Erika das Haus Siloah in Pankow – eine Einrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Behinderung - geleitet und mit großer Umsicht und Einsatzbereitschaft durch schwierige Zeiten geführt. Vermutlich ist Sr. Ilse vielen Brandenburgern bekannt, war sie doch viele Jahre als Gemeindeschwester in der Stadt Brandenburg tätig.
In dem vielfältigen Programm war für jede und jeden etwas dabei: Neben den Bibelarbeiten zu den Einsegnungssprüchen der beiden Jubilarinnen gab es eine Lesung, es wurden Bilder zu verschiedenen Kreuzesdarstellungen gezeigt, ein Klavierabend mit einem Spaziergang durch die Musikgeschichte beendete den Freitag. Natürlich war auch genug Zeit um zu erzählen und Erinnerungen auszutauschen. Auch die Kreativität kam nicht zu kurz, gab es doch für jeden die Möglichkeit ein Bild zum Thema Kreuz der Herrlichkeit“ zu malen. Auch anfängliche Zauderer gestalteten schließlich mit Freude „ihr“ Kreuz.
Der Sonntag begann mit einem festlichen Gottesdienst in der Kapelle des Mutterhauses, in dem Chris Lehmann als neue Schwester in die Diakonische Gemeinschaft aufgenommen und die Jubilarinnen gesegnet wurden. Chris Lehmann arbeitet im ambulant betreuten Wohnen des Hauses Siloah. Sie hat den Basiskurs absolviert und macht zurzeit ein Heilpädagogikstudium. Bei dem anschließenden Empfang standen noch einmal die beiden Jubilarinnen im Mittelpunkt: Mit Bildern erzählten sie aus ihrem Leben und beleuchteten dabei ihre berufliche und geistliche Entwicklung. Es ist gut und wichtig, dass es solche Höhepunkte im Leben einer Gemeinschaft gibt, dienen sie doch der Vergewisserung und Stärkung im Leben und im Glauben.

Rüstzeit in Dresden: „Wenn jemand eine Reise tut …“


Mit viel Schwung und großer Vorfreude machte sich eine Gruppe von über 20 Frauen der diakonischen Gemeinschaften Teltow und Lehnin auf den Weg. Das Gästehaus der Diakonissenanstalt in Dresden war das Ziel der Rüstzeit vom 26. bis 29. Juni 2014. Ein bunter Blumenstrauß von Aktivitäten stand auf dem Programm, wie zum Beispiel das Kennenlernen der verschiedenen Einrichtungen der Diakonissenanstalt, ein Spaziergang durch das historische Dresden mit einer Abendandacht und einer sich daran anschließenden spannenden Führung in der Frauenkirche. Manchen taten nach diesem Tag die Füße weh! Wie gut, dass am nächsten Tag dann eine Schifffahrt nach Pillnitz angesagt war. Natürlich kam auch die geistliche Zurüstung nicht zu  kurz: die täglichen Andachten bildeten einen festen Rahmen. Darüber hinaus trat der Prophet Jona auf, der, als es für ihn unbequem wird, vor Gott davonlaufen will. Wir fragten uns, welche Ausweichstrategien wir denn haben, wenn wir mit ungewollten Aufgaben und Forderungen konfrontiert werden und welche Lösungen wir dann finden. Und wir setzten uns mit Jonas und unserem Bild von Gott auseinander. Wieder einmal waren wir überrascht davon, wie menschlich doch die biblischen „Helden“ sind Fazit: Es war eine erfüllende Rüstzeit, gut für Leib und Seele!

„Leib und Seele“

Eine Veranstaltung für Mitarbeitende in Teltow mit der Diakonischen Gemeinschaft 6. November 2014 „Arbeit ist nicht immer leicht. Was macht mir Mühe?“ war das Motto des letzten Abends einer Reihe, bei der Mitarbeitende aus Teltow eingeladen waren, sich über ihren Dienst in den verschiedenen Einrichtungen des Diakonissenhauses auszutauschen. Die Reihe gibt Mitarbeitenden die Gelegenheit, ihre Arbeit in offener Runde aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Bei einem Abendimbiss können sie Mitarbeitende anderer Einrichtungen kennenlernen. In kleinen Tischgruppen tauschten sich die Teilnehmenden über ihre persönliche „Fieberkurve“ aus – also darüber, was sie nicht kalt lässt bzw. im Arbeitsalltag Mühe macht.  Die Gespräche zeigten, wie unterschiedlich die Belastungen sein können und welche Strategien wir haben, um damit umzugehen.  Weit reichte da das Spektrum von Tipps und Ratschlägen: Sport, Musik, Freunde treffen, Auszeiten wie Gottesdienste oder Schweigetage nehmen, Spazieren gehen, bewusst das Schöne wahrnehmen und Vieles mehr wurde genannt. Es war ein anregender Abend, an dem jede und jeder etwas Positives mit nach Hause nehmen konnte.  4. September 2014
„Mein Dienst und meine Geschichte – was bringe ich mit?“ war das Motto des dritten Abends einer vierteiligen Reihe, bei der Mitarbeitende aus Teltow eingeladen sind, sich über ihren Dienst in den verschiedenen Einrichtungen des Diakonissenhauses auszutauschen. Die Reihe gibt Mitarbeitenden die Gelegenheit, ihre Arbeit in offener Runde aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Bei einem Abendimbiss können sie Mitarbeitende anderer Einrichtungen kennenlernen. Wer kennt das nicht, dieses Gedankenspiel: „Was wäre, wenn…“? Was wäre, wenn ich woanders geboren wäre, wenn ich eine andere Schule besucht hätte, wenn ich meinen Ehepartner nicht kennen gelernt hätte, wenn dieses oder jenes anders gewesen wäre? Angeregt durch den Kurzfilm „Wenn Gott ein DJ wäre“ setzen sich die Teilnehmenden mit ihrer Geschichte bzw. ihren Prägungen auseinander und tauschten sich darüber in kleinen Gruppen aus. Bei Brezeln und Buletten entstanden so interessante Gespräche. 13. Februar 2014
„Freude an der Arbeit – Was macht mir Spaß?“ war das Motto des ersten Abends einer vierteiligen Reihe, bei der Mitarbeitende aus Teltow eingeladen sind, sich über ihren Dienst in den verschiedenen Einrichtungen des Diakonissenhauses auszutauschen. Die Reihe gibt Mitarbeitenden die Gelegenheit, ihre Arbeit in offener Runde aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Bei einem Abendimbiss können sie Mitarbeitende anderer Einrichtungen kennenlernen. Am ersten Abend gab es viel zu lachen über Situationen in der täglichen Arbeit mit Menschen. Der Austausch über lustige Erlebnisse im Alltag gab kleine Einblicke in die Arbeit der verschiedenen Häuser. Die Teilnehmenden tauschten sich auch darüber aus, was sie in ihrem Dienst antreibt und motiviert.

Kontakt

Personalvorstand und Oberin

Dr. Gundula Grießmann
Lichterfelder Allee 45
14513 Teltow

Sekretariat Oberin

Katrin Mühle
Tel.: 03328 433-428
Fax: 03328 433-364
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