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Evangelische Anstaltskirchengemeinde des Lutherstifts Frankfurt (Oder)

Evangelische Anstaltskirchengemeinde des Lutherstifts Frankfurt (Oder)

"Die Freude am Herrn ist eure Stärke." (Nehemia 8,10) Diese Worte stehen groß geschrieben auf einer Holztafel im Mutterhaussaal des Lutherstifts in Frankfurt (Oder), in dem in besten Zeiten bis zu 130 Diakonissen gemeinsam ihre Mahlzeiten einnahmen und sich zu Andachten und Versammlungen einfanden. Die Sorge um kranke Menschen unter dem Gebot der Nächstenliebe war von Anfang an die Mission des Lutherstifts. Daran hat sich bis heute im Grunde nichts geändert, auch wenn Voraussetzungen und Lebensformen sich grundlegend geändert haben. Heute leben nur noch wenige Diakonissen im Mutterhaus, aber nach wie vor sind sie Stützen des geistlichen Lebens. Im Mutterhaus wird jeden Morgen und Mittag Andacht gehalten. Die Gottesdienste gestalten die Diakonissen durch Lektoren- und Küsterdienste maßgeblich mit. Und nicht zuletzt sehen nicht wenige Patientinnen und Patienten in ihnen Garanten für den Geist der fürsorglichen Nächstenliebe im Lutherstift. Es kommt immer noch vor, dass eine Diakonisse, längst im Ruhestand, an ein Krankenbett gerufen wird. Zur sogenannten Anstaltskirchengemeinde gehören zahlenmäßig nur wenige Mitglieder, nämlich die Diakonissen, einige Diakonische Schwestern, Bewohnerinnen und Bewohner der Altenpflegeeinrichtung Theodor-Fliedner-Haus und des Betreuten Wohnens im Elisabethhaus sowie einzelne Gemeindeglieder, die sich aus Verbundenheit hierher haben umgemeinden lassen. Obwohl es sich also um eine kleine Gemeinde handelt, gibt es hier verlässliche geistliche Angebote wie den sonntäglichen Gottesdienst und tägliche Andachten. Eine wichtige Säule des geistlichen Lebens im Lutherstift sind auch die Stationssängerinnen und -sänger, die jeden Donnerstagabend im Theodor-Fliedner-Haus und im Krankenhaus auf allen Fluren singen, bevor noch ein geistliches Wort und ein Abendsegen gesprochen werden. Immer wieder berichten Patienten, wie wohltuend und tröstlich das für sie ist. Das Mutterhaus wurde vor 125 Jahren von den ersten Diakonissen bezogen und ist zu einer Institution in der Stadt Frankfurt gewachsen. Die Gemeinde ist trotz ihrer geringen Größe eigenständig und wirkt in der ökumenischen Glaubensgemeinschaft der Stadt aktiv mit wie zum Beispiel beim jährlichen Diakonie-Caritas-Fest. Die Diakonissen und Diakonischen Schwestern treffen sich zweimal im Monat zu den Schwesternnachmittagen, die auch für andere Interessierte offen sind.

Regelmäßige Termine

  • Morgenandacht: Montag bis Freitag, 8 Uhr, im Diakonissenmutterhaussaal
  • Mittagsgebet: Donnerstag, 12.30 Uhr, im Diakonissenmutterhaus
  • Stationssingen mit Abendgebet: Donnerstag, 18.30 Uhr bis 20.00 Uhr, im Theodor-Fliedner-Haus und auf den Stationen der Geriatrie
  • Gottesdienst im Theodor-Fliedner-Haus: Freitag, 10 Uhr
  • Mittags-Kurzandacht: Freitag, 11.50 Uhr, für die Tagesklinik im Raum der Stille
  • Gottesdienst: Sonntag, 10.30 Uhr, in der Kapelle im Altbau

Kontakt

 Stefanie Tuschling

Stiftspfarrerin und Krankenhausseelsorgerin

Stefanie Tuschling
Heinrich-Hildebrandt-Straße 22
15232 Frankfurt (Oder)
Tel.: 0335 5542-268
Handy: 0151 56615467
E-Mail