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Welt-Frühgeborenen-Tag am 17. November

(v.l.n.r.) Matthias Leupold, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Duangta Steinkopf, Dr. Markus Schmitt Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

(v.l.n.r.) Matthias Leupold, Chefarzt der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Duangta Steinkopf, Dr. Markus Schmitt Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin

Warum ein Tag der Frühgeborenen?

Der Welt-Frühgeborenen-Tag thematisiert Frühgeburt und ihre Folgen. Deutschlandweit werden jährlich ca. 65.000 Kinder zu früh geboren. Demnach ist eines von zehn Neugeborenen ein Frühchen. Sie sind die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands. Dennoch werden Probleme und Risiken für die weitere Entwicklung dieser Kinder nicht ausreichend wahrgenommen. Im Perinatalzentrum Level III des Evangelischen Krankenhauses Ludwigsfelde-Teltow werden Kinder bereits ab 32 Schwangerschaftswochen und ab 1500g geboren. Normalerweise kommen Kinder nach 40 Wochen mit einem Gewicht über 2500g zur Welt. Überlebensfähig sind die Kleinen bereits nach 24 Schwangerschaftswochen mit einem Gewicht von 500 g. Sie werden in spezialisierten Zentren mit hohem Personalaufwand betreut. In Ludwigsfelde werden zwei bis drei Frühchen im Monat geboren, das entspricht ca. fünf Prozent der Geburten.

Zur Verbesserung ihrer Gesundheitsentwicklung sind neben den Schwangerschaftsvorsorgen drei Faktoren entscheidend. Bei rechtzeitiger Vorstellung der Mutter kann eine Frühgeburt durch Medikamente, Ruhe und Erfahrung hinausgezögert werden. Die Lunge des Kindes wird dabei durch ein spezielles Präparat gestärkt, das nach 48 Stunden die volle Wirkung entfaltet und die Atmung nach der Geburt erleichtert. Das Team der Kinderklinik muss auf die speziellen Bedürfnisse und Schwächen von Frühgeborenen eingerichtet und erfahren sein.

Dieses Vorgehen hat auch bei Duangta Steinkopf zu einem idealen Ergebnis geführt. Inzwischen liegt das jüngste Familienmitglied David, nach 33 Schwangerschaftswochen mit 2270g geboren, als unproblematisches „Päppelkind“ zum Tag des Frühgeborenen auf der Kinderstation. Nach Einschätzung des Chefarztes der Geburtshilfe, Matthias Leupold, wirkt bereits eine beruhigende Ausstrahlung in der Patientenführung im stressfreien Umfeld wehenhemmend. Das Team müsse aber immer auf den Notfall vorbereitet sein, ergänzt der Chefarzt der Kinderabteilung und Neonatologe Dr. Markus Schmitt. Etwa, wenn die Zeit für eine Verlegung in ein Level 1 Zentrum nicht ausreicht wie beim kleinsten in Ludwigsfelde geborenen Kind, das nach nur 29 Schwangerschaftswochen und mit 1000g zur Welt kam. Dank guter Vorbereitung war alles gut gegangen.

Mit dieser Mitteilung beteiligt sich das Evangelische Krankenhaus an der weltweiten Kampagne, um das Thema Probleme und Vermeidung von Frühgeburtlichkeit in den Focus zu rücken.

Kontakt

Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow
Albert-Schweitzer-Str. 40-44
14974 Ludwigsfelde
Tel.: 03378 - 828 0
E-Mail

Liebe Patientinnen und Patienten, liebe Angehörige,

auch während der Corona-Pandemie bieten wir Ihnen das gesamte Behandlungsspektrum unseres Hauses an. Alle Krankenhäuser im Unternehmensverbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin haben sich auf die Lage eingestellt und passen ihre Maßnahmen bei Bedarf täglich an.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Wir sind weiterhin an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr für Sie da.
  • Wir führen derzeit alle Behandlungen durch.
  • Unsere Ärztinnen und Ärzte sind Ihre direkten Ansprechpartner für Ihre geplante Behandlung und berücksichtigen Ihre persönliche Situation.
  • Infektionsfälle behandeln wir streng getrennt vom regulären Krankenhausbetrieb.

Besuche Ihrer Angehörigen mit bis zu 2 Personen sind ab 22. Mai 2021 täglich zwischen 14:00 und 17:00 Uhr für bis zu 60 Minuten möglich.

Voraussetzung ist einer der folgenden Nachweise:

  • Abstrich-Befund eines negativen Corona-Tests: tagesaktueller Schnelltest (kein Selbsttest) oder maximal 48 Stunden alter PCR-Test oder
  • Impfausweis mit Dokumentation der vollständigen Impfung seit mindestens 14 Tagen oder
  • Bescheinigung über eine durchgemachte COVID-19-Infektion, die nicht älter als sechs Monate ist und mindestens 28 Tage zurückliegt

Da in jedem Zimmer zeitgleich immer nur eine Patientin oder ein Patient Besuch erhalten darf, bitten wir Sie vorab einen Besuchstermin auf der jeweiligen Station telefonisch unter 03378 - 828 0 zu vereinbaren.

Dies gilt insbesondere, wenn Ihre Angehörige oder Ihre Angehöriger in einem Mehrbettzimmer liegen, um Wartezeiten zu vermeiden.

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