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05.12.2016

10 Prozent weniger CO2 bis 2020


Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin hat sich zum Ziel gesetzt, den CO2-Ausstoß seiner Einrichtungen in Berlin und Brandenburg bis 2020 um 10 Prozent gegenüber dem Jahr 2015 zu reduzieren – und das, obwohl der Unternehmensverbund weiter wächst. Die Zielsetzung entspricht einer dauerhaften Einsparung der CO2-Emmissionen, die rund 100 Bundesbürger pro Jahr verursachen. Um dieses Ziel nachhaltig umzusetzen, beschloss der Vorstand des Diakonissenhauses 2015 die Einführung eines Energiemanagementsystems. Dieses wurde kürzlich von der DEKRA Certification GmbH erfolgreich geprüft und zertifiziert. Zurzeit produziert das Diakonissenhaus bei der Bewirtschaftung seiner Gebäude mit insgesamt mehr als 150.000 Quadratmetern jährlich knapp 11.000 Tonnen CO2.

„Mit seiner Energiepolitik setzt das Diakonissenhaus die Vorgaben des Energiedienstleistungsgesetzes des Bundes in die Praxis um“, sagt Lutz Ausserfeld, kaufmännischer Vorstand des Diakonissenhauses. „Und wir leisten so einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung, zu der nicht nur wir als diakonischer Unternehmensverbund heute mehr denn je aufgerufen sind.“

So nutzt das Diakonissenhaus bereits heute für drei große Gebäude Erdwärme für die Wärmeproduktion. Allein in der Altenpflegeeinrichtung Albert-Schweitzer-Haus in Teltow bringt die konsequente Verwendung von Geothermie eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes um etwa 134 Tonnen pro Jahr mit sich. Bei der Planung von Neubauten setzt das Diakonissenhaus auch ohne gesetzliche Pflicht auf den energiesparenden Passivhausstandard, wie er schon heute beispielsweise in der Evangelischen Ursula-Wölfel-Grundschule oder der Sporthalle auf dem Stammgelände an der Lichterfelder Allee 45 in Teltow verwirklicht ist. Weitere CO2-Einsparungen bringen an anderer Stelle die Nutzung von Sonnenenergie zur Stromgewinnung und Warmwasserbereitung oder der Einsatz von LED-Technologie bei der Beleuchtung.