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17.04.2012

Potsdamer Hospiz eingeweiht


Am Montag, dem 16. April 2012, weihten das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin und die Potsdamer Hoffbauer-Stiftung das stationäre Hospiz Potsdam auf der Insel Hermannswerder ein. Außerdem wurde das Team des Hospizes vorgestellt, das unter der Leitung von Christian Schirmer ab Dienstag seine Arbeit aufnehmen wird.

Mehr als 400 Gäste wohnten der feierlichen Veranstaltung in der vollbesetzten Inselkirche bei und verschafften sich anschließend einen persönlichen Eindruck von dem Gebäude, unter ihnen Vertreter aus Kirche und Diakonie, des Landes Brandenburg und der Stadt Potsdam sowie zahlreiche ehrenamtliche Hospizhelfer.

„Ein Hospiz, also sterbende Menschen in ihren letzten Wochen, Tagen und Stunden zu begleiten, ist ein besonderes Projekt. Als Christinnen und Christen bringen wir dabei eine besondere Kompetenz mit. Dass es in Potsdam nun ein stationäres Hospiz gibt, ist ein großes Geschenk für uns alle“, sagte Friederike von Kirchbach, Pröpstin der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz.

Gerade einmal zehn Monate nach der Grundsteinlegung ist damit nun Wirklichkeit, was sich viele Potsdamerinnen und Potsdamer seit langem gewünscht haben.

Daran erinnerte auch Elona Müller-Preinesberger, Sozialdezernentin der Stadt Potsdam: „Als ich 2003 nach Potsdam kam und fragte, warum es kein stationäres Hospiz gebe, hieß es, die Stadt sei zu spät gekommen. Dank der Unterstützung vieler unermüdlicher Helfer hat Potsdam heute ein stationäres Hospiz – darüber freue ich mich sehr.“

Die Finanzierung der Baukosten in Höhe von 1,5 Millionen Euro erfolgte über ein zinsloses Darlehen aus einem Revolvingfonds, einen Zuschuss des Deutschen Hilfswerkes sowie über Eigenmittel und zahlreiche Spenden.

Das stationäre Hospiz in Potsdam wird von der Evangelisches Hospiz Potsdam gGmbH, einer gemeinsamen Gesellschaft der Potsdamer Hoffbauer-Stiftung und des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin, betrieben werden. Der eingeschossige Bau gibt acht sterbenden Menschen ein letztes Zuhause. Pflege und Betreuung übernimmt ein Team aus haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Die Kosten für den Hospizaufenthalt werden zu 90 Prozent von den Pflege- und Krankenkassen übernommen, so dass das Potsdamer Hospiz auch nach der Einweihung auf Unterstützung und Spenden angewiesen bleibt, um die verbleibenden zehn Prozent als Eigenanteil aufbringen zu können.