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17.04.2012

Grundschulneubau eröffnet


Mit einem Fest für Kinder, Eltern, Mitarbeitende, Freunde und Unterstützer eröffnete das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin am Dienstag, dem 17. April 2012, den Neubau für die Evangelische Grundschule Teltow-Seehof. Bereits einen Tag zuvor, am ersten Schultag nach den Osterferien, hatten die Schülerinnen und Schüler ihr neues Haus erobert.

Das Gebäude wird von hellen, fröhlichen Farben bestimmt. Für Abwechslung sorgen die wegen des bogenförmigen Grundrisses des Hauses ungewöhnlich geschnittenen Räume. Alle Klassenzimmer sind mit modernen elektronischen Tafeln (Whiteboard) ausgestattet. Ein großer Schulhof mit Spielmöglichkeiten bietet reichlich Platz für Aktivität zwischen den Unterrichtsstunden.

Die Evangelische Grundschule Teltow-Seehof wächst. Sie hatte den Schulbetrieb 2009 aufgenommen. Inzwischen lernen 117 Kinder in den ersten, zweiten und dritten Klassen der zweizügigen Schule, 300 sollen es einmal werden. Der vierte Jahrgang wird im Sommer eingeschult.

„Bildung schaffen wir nur in Kooperation mit den freien Trägern“, betonte Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt angesichts des großen Bedarfs an Grundschulplätzen: „Wir schulden es den nachfolgenden Generationen, ihnen alle Möglichkeiten zu geben.“ Der Aufwand für den Neubau habe sich „mehr als gelohnt“. Die Baukosten, an denen sich die Stadt Teltow mit bis zu 1,25 Millionen Euro beteiligt, werden im geplanten Rahmen von ca. vier Millionen Euro bleiben.

Auch Wolfgang Blasig, Landrat des Landkreises Potsdam-Mittelmark, wies auf die Bedeutung der Grundschule Teltow-Seehof und ihres Neubaus hin: „Der Landkreis ist wieder reicher um eine Bildungseinrichtung – das finde ich hoch befriedigend.“

Der Schulneubau ist nach Passivhausstandard errichtet worden. Das Diakonissenhaus folgt damit seiner selbst gesetzten Verpflichtung, bei Neubauvorhaben hohe Standards an Nachhaltigkeit und den sparsamen Umgang mit natürlichen Ressourcen anzulegen, um so wenig Energie wie möglich aufzuwenden.

Die Wärmeversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe unter Nutzung von Erdwärme. Das Gebäude verfügt über eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung. Die Luftqualität in den Klassenräumen wird darüber hinaus mittels Kohlendioxid-Sensoren geregelt. Die mit Dreischeibenverglasung und Sonnenschutz versehenen großzügigen Fenster bringen zusätzliche solare Wärmegewinne und lassen sich bei Bedarf auch öffnen.