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01.09.2011

Festwochenende in Lehnin


Mit einem Festwochenende beging das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin vom 19. bis zum 21. August die Gründung des Diakonissenmutterhauses Luise-Henrietten-Stift Lehnin vor 100 Jahren. Es begann mit einer Feier für aktive und ehemalige Mitarbeitende, wurde mit einem Tag der offenen Türen fortgesetzt und mit Festgottesdienst und Konzert am Sonntag abgeschlossen. Die Predigt im Festgottesdienst hielt Bischof Dr. Markus Dröge. Zahlreiche Gäste aus Lehnin und den umliegenden Dörfern kamen, um sich über die Arbeit der Lehniner Einrichtungen des Diakonissenhauses – vom Kindergarten bis zum Hospiz, vom Altenhilfezentrum bis zu den Evangelischen Kliniken – zu informieren. 

Was 1911 mit dem Märkischen Diakonissenmutterhaus Luise-Henrietten-Stift Lehnin begann und als sogenanntes Sondervermögen zur Landeskirche gehörte, ist seit 2004 Teil der Stiftung Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin. Wer heute mit offenen Augen nach Lehnin kommt, wird die Veränderungen und Entwicklungen in Medizin, Pflege, Betreuung und Bildung nicht übersehen. Moderne Neubauten für das Krankenhaus und das Altenhilfezentrum zeigen, dass in der historischen Klosteranlage die Zeit nicht stehengeblieben ist. Die Zahl der Diakonissen ist auch in Lehnin kleiner geworden, und doch richtet sich die Arbeit in den Einrichtungen – vom Krankenhaus bis zum Hospiz, vom Kindergarten bis zum Wohnangebot für Menschen mit Behinderungen – an den Idealen und Zielen aus, die einem Haus in der Tradition der Kaiserswerther Diakonie zugrunde liegen. 

Die Geschichte des Lehniner Mutterhauses ist in einer Festschrift nachzulesen. Sie ist im Lehniner Museumsladen oder im Buchhandel (ISBN 978-3-9813452-5-4) erhältlich.