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09.10.2014

Monotheistische Religionen im Museum - Symposium im ehemaligen Zisterzienserkloster Lehnin


Das Museum im Zisterzienserkloster Lehnin und die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) veranstalten am 17. und 18. Oktober 2014 das vierte gemeinsame Symposium „Religion ausstellen“. Veranstaltungsort ist das Museum im Zisterzienserkloster Lehnin.

Museen aller Herren Länder zeigen Kostbarkeiten und Alltagsgegenstände der Weltreligionen. Sie werden in Kontexten ausgestellt, die vom jeweiligen religiösen, historischen und kulturellen Umfeld geprägt sind. Die Tagung konzentriert sich auf die museale Präsentation der drei monotheistischen Religionen Christentum, Judentum und Islam und deren sehr differenzierte Perspektiven auf die ausgestellten religionsbezogenen Objekte. Diese Perspektiven reichen von der reflexiven Distanz zum ‚Eigenen‘ über die Kommunikation des ‚Fremden‘ bis zum eher distanzierten Blick der Ethnologie und Kunstgeschichte.

Das Lehniner Symposium „Religion ausstellen“ 2014 untersucht aus solchen unterschiedlichen Perspektiven heraus Aspekte religiöser Expressivität und theologischer Rationalität und diskutiert Fragen der Wahrnehmung der jeweils anderen monotheistischen Religionen im eigenen musealen religionsbezogenen Kommunikationskontext.

Als Referenten konnten etwa der ehemalige Direktor des Istanbuler Topkapi-Palast-Museums, Prof. Dr. Ilber Ortayli, die Kuratorin des Jüdischen Museums Berlin, Maren Krüger, und die Leiterin der Domschatzkammer Köln, Dr. Leonie Becks, gewonnen werden.
Weitere Informationen unter www.religion-ausstellen.de.