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09.03.2015

Rettungsaktion für Überfallopfer aus Burundi


Am Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow wird seit dem 9. Februar 2015 ein junger Mann aus Burundi (Ostafrika) behandelt, der Anfang Januar bei einem Raubüberfall in der burundischen Hauptstadt Bujumbura angeschossen und schwer verletzt worden war. Burundi zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Die Ärzte vor Ort waren rasch an die Grenzen ihre Möglichkeiten gekommen und hatten dringend seine Verlegung ins Ausland empfohlen.

Der Kontakt zum Krankenhaus kam durch einen Mitarbeiter seines Trägers, des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin, zustande, der nebenberuflich in der Entwicklungszusammenarbeit für Burundi tätig ist und das Überfallopfer seit vielen Jahren kennt. Nur wenige Tage, nachdem der Hilferuf auf diesem Wege eingegangen war, beschlossen die Geschäftsführung des Krankenhauses und der Vorstand des Diakonissenhauses, den 21-Jährigen bis zu seiner Genesung in Ludwigsfelde kostenfrei zu behandeln. Für ihn und seine Familie wäre ein Krankenhaus-Aufenthalt außerhalb Burundis nicht zu finanzieren gewesen.

„Uns war schnell klar, dass wir hier helfen wollen“, sagt Lutz Ausserfeld, Kaufmännischer Vorstand des Diakonissenhauses, „zumal die Bitte um Hilfe uns aus unserem eigenen Haus ereilte und wir damit bereits über Hintergründe und die aktuelle Situation informiert waren.“

Eine Spendenaktion soll nun dazu beitragen, zumindest einen Teil der Kosten für den voraussichtlich mehrmonatigen Krankenhausaufenthalt und die notwendigen Operationen wieder hereinzubringen. Darüber hinaus wird auch beim diesjährigen Jahresfest des Diakonissenhauses am 10. Mai an der Lichterfelder Allee 45 in Teltow für die Behandlung des burundischen Patienten gesammelt.

Wer mithelfen möchte, wird gebeten, zu spenden an:

Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin
Konto 2020
BLZ 350 601 90 (Bank für Kirche und Diakonie)
IBAN: DE12 3506 0190 0000 0020 20
Verwendungszweck: Burundi

Selbstverständlich sind alle Spenden steuerabzugsfähig.