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08.12.2015

Menschen mit Behinderung Zeit schenken


Der Familienentlastende Dienst des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin sucht ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ab 16 Jahren, die einen Teil ihrer Zeit der Betreuung von Menschen mit Behinderung widmen möchten. Dabei handelt es sich vor allem Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren.

Besonderen Bedarf hat der Familienentlastende Dienst, der in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen feierte, in den Regionen Teltow/Kleinmachnow/Stahnsdorf sowie Werder/Groß Kreutz. In speziellen Kursen werden die Freiwilligen auf ihre Einsätze vorbereitet; Helfertreffs einmal im Monat dienen dem gegenseitigen Austausch. Für ihr Engagement erhalten die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer eine Aufwandsentschädigung.

Interessierte setzen sich bitte in Verbindung mit:
Silvia Rosenfeldt, Tel.: 03328 - 433 321, Mobil: 0157 - 721 61 888, E-Mail: silvia.rosenfeldt@diakonissenhaus.de

 

„Für mich ist das Labsal, wenn die Augen strahlen!“

Neun Jahre im Einsatz für den Familienentlastenden Dienst

Doris Johl aus Teltow ist Rentnerin, 2006 zog sich die langjährige Industriekauffrau aus dem Berufsleben zurück. Das mit dem Ruhestand nahm sie jedoch von Anfang an nicht wörtlich, ganz im Gegenteil: „Ich wollte weiter aktiv bleiben, meine Energie in einen neuen Aufgabenbereich einbringen“, erzählt die Seniorin.

Kurz nach ihrem Ausstieg aus der Erwerbstätigkeit stieß sie auf eine Anzeige. Geschaltet hatte sie der Familienentlastende Dienst des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin. Er suchte Helferinnen und Helfer, die bereit waren, sich ehrenamtlich in der Betreuung von Menschen mit einer Behinderung zur engagieren. „Ich habe nicht lange überlegen müssen“, sagt Doris Johl, „denn Menschen zu betreuen, macht mir einfach Freude.“

In den vergangenen neun Jahren hat Doris Johl ihre spontane Entscheidung nicht einen Tag lang bereut. Gleich drei Menschen widmet sie seither regelmäßig einen Teil ihrer Zeit. Zu ihnen gehört auch Larissa (Name von der Red. geändert), die in einer Werkstatt für behinderte Menschen arbeitet. Alle zwei Wochen trifft sich Doris Johl mit der jungen Frau. „Wir machen dann Spaziergänge, Stadtbummel oder spielen Brettspiele.“ Auch Kunst und Kultur stehen auf ihrem gemeinsamen Programm, sagt Doris Johl: „Wir waren zum Beispiel schon oft im Friedrichstadtpalast in Berlin oder auf Schloss Diedersdorf.“

Ob sie ihr Dienst auch manchmal belaste? Die Rentnerin winkt energisch ab. „Ich bekomme ja so viel zurück. Für mich ist das Labsal, wenn die Augen strahlen!“ Nicht zuletzt deswegen könne sie ein ehrenamtliches Engagement für den Familienentlastenden Dienst nur weiterempfehlen. Die einzige Voraussetzung: „Viel Herz und ein bisschen Geduld sollte man schon mitbringen.“ Und für die Fälle, in denen sie doch einmal etwas beschäftigt, gibt es den monatlichen Helferkreis: „Dort können wir dann gemeinsam darüber sprechen und unser Herz erleichtern.“