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18.07.2017

Lehniner Palliativstation erweitert Kapazitäten - Zusätzliche Betten reduzieren Wartezeiten erheblich – auch Team wird verstärkt


Die Palliativstation der Evangelischen Kliniken Luise-Henrietten-Stift Lehnin erweitert ihre Kapazitäten von zehn auf 15 Betten. Damit entstehen künftig keine oder nur noch sehr geringe Wartezeiten für einen Platz auf der Station. „Mit der Ausweitung tragen wir dem wachsenden Bedarf nach Palliativversorgung in der Region Rechnung“, sagt Stationsleiter Helmut Reichhardt. „Gleichzeitig verstärken wir ab sofort unser Team, um auch künftig Palliativmedizin und –pflege auf höchstem Niveau anbieten zu können.“

Die Palliativstation gehört zur Klinik für Innere Medizin, Palliativmedizin und Akutgeriatrie. Unter dem gleichen Dach befindet sich auch eine Klinik für Geriatrische Rehabilitation. Darüber hinaus befinden sich auf dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters unter anderem ein Hospiz, ein ambulanter Hospiz- und Palliativdienst sowie ein Altenhilfezentrum, die wie die Kliniken vom Evangelischen Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin betrieben werden. „Mit diesen Angeboten, die einander optimal ergänzen, sind wir in einem weiten Umkreis einzigartig“, weiß Helmut Reichardt.

Auf der Palliativstation werden Menschen mit einer nicht mehr heilbaren und weit fortgeschrittenen Erkrankung behandelt. Ziel ist es, die bestmögliche Lebensqualität zu erhalten bzw. wiederherzustellen, so dass ein Leben zu Hause weiterhin möglich bleibt oder wieder wird. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Station fühlen sich einem ganzheitlichen Denken und Handeln verpflichtet und begleiten ihre Patienten und deren Angehörige in deren Gesamtheit von Körper, Geist und Seele.