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Kooperation mit der HSD Hochschule Döpfer

Das Diakonissenhaus Teltow und die HSD Hochschule Döpfer haben eine Kooperation vereinbart. Sie wollen Mitarbeitenden im Gesundheitsbereich und der Altenhilfe berufsbegleitend akademische Qualifikationen bieten. Im Fokus stehen Bachelorstudiengänge in Physician Assistance, Pflege mit Schwerpunkt in Psychiatrischer, Intensiv-/Anästhesie- oder Notfallpflege und Angewandten Therapiewissenschaften. 

Praxisnahes Studium

Die Vereinbarung greift die wachsende Akademisierung der Gesundheitsberufe auf und wirkt dem Fachkräftemangel entgegen. Insbesondere Mitarbeitende aus den Bereichen Therapie und Pflege können ihre berufliche Tätigkeit im Diakonissenhaus Teltow nun mit einer wissenschaftlichen Qualifikation verbinden. Die Kooperation unterstützt das berufsbegleitende Studium zudem durch finanzielle Förderung und eine studiengerechte Berücksichtigung der Arbeitszeitplanung. An der HSD sind Studienangebote für Gesundheits- und Sozialberufe eng mit den beruflichen Handlungsfeldern verknüpft. 

Der Kaufmännische Vorstand des Diakonissenhauses Teltow, Prof. h.c. (BUK) Hans-Ulrich Schmidt, freut sich über die Kooperation: „Die flexiblen Studienangebote der Hochschule Döpfer helfen uns, die Fachkräftelücke zu verkleinern und den wachsenden Bedarf an akademisch ausgebildetem Personal zu decken. Gleichzeitig bieten wir Talenten aus unseren Kliniken und Pflegeeinrichtungen die Möglichkeit, sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln.“

Wissenschaft und Praxis vereinen

Prof. Dr. Karin Kohlstedt, Präsidentin der HSD, unterstreicht die Bedeutung der Zusammenarbeit: „Die Weiterentwicklung der Gesundheitsversorgung erfordert gut ausgebildete Fachkräfte, die wissenschaftliche Erkenntnisse sicher einordnen und in ihrer beruflichen Praxis anwenden können. Die Kooperation mit dem Diakonissenhaus Teltow verbindet akademische Qualifizierung aller Gesundheitsfachberufe mit den Anforderungen des beruflichen Alltags.“ 

Die HSD bietet Studiengänge in Gesundheit und Soziales an und hat Standorte in Potsdam, Köln, Regensburg und Hamburg. Das Diakonissenhaus Teltow ist ein diakonischer Unternehmensverbund in den Bereichen Gesundheit, Altenhilfe sowie Teilhabe und Bildung in Berlin, Brandenburg und Sachsen-Anhalt.

HSD Hochschule Döpfer

Die HSD Hochschule Döpfer (HSD) ist eine staatlich anerkannte, systemakkreditierte Hochschule mit Fokus auf Gesundheit und Soziales mit Sitz in Potsdam und betreibt weitere Standorte in Hamburg, Köln und Regensburg. Die Studiengänge zeichnen sich durch große Praxisnähe, innovative und flexible Lernformen sowie eine gute Vernetzung mit Branchenpartnern aus. Diese Struktur bereitet die Studierenden auf eine Vielzahl von Tätigkeiten und Berufsfeldern im Gesundheits- und Sozialbereich vor. Als Wegbereiter für die Akademisierung und Professionalisierung nicht-ärztlicher Fachberufe verfügt die HSD über etablierte Strukturen zur fachlichen Studienvorbereitung und umfangreiche Erfahrungen bei der berufszulassungsrechtlichen Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen. Die Hochschule ist Teil der Döpfer-Gruppe, die an 11 Standorten in Deutschland Berufsfachschulen, Fachakademien und Therapiepraxen für Physio-, Logo- und Ergotherapie betreibt.


Kooperation mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem

Wir bauen unsere Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL – CT) weiter aus. Mit einer langfristig angelegten Rahmenvereinbarung, die am 5. Oktober 2026 in Cottbus unterzeichnet wurde, stärken wir die gemeinsame Weiterentwicklung der Patientenversorgung, die Vernetzung von Versorgungsstrukturen sowie die Einbindung der Krankenhäuser und medizinischen Versorgungszentren des Diakonissenhauses in Lehre, Weiterbildung und Forschung der MUL – CT.

„Das Diakonissenhaus Teltow ist mit seinen sechs Krankenhäusern, der Klinik für Geriatrische Rehabilitation in Kloster Lehnin sowie vier medizinischen Versorgungszentren ein natürlicher Partner für die MUL – CT, die im Rahmen der „Modellregion Gesundheit Lausitz“ das Ziel verfolgt, ein leistungsfähiges, sektorenübergreifend vernetztes Versorgungssystem zu etablieren“, erklärt unser Kaufmännischer Vorstand Prof. h.c. (BUK) Hans-Ulrich Schmidt. „Gemeinsam wollen wir eine bedarfsgerechte, qualitativ hochwertige und zukunftssichere Gesundheitsversorgung gewährleisten und weiterentwickeln, insbesondere vor dem Hintergrund der besonderen Versorgungsanforderungen in ländlich geprägten und strukturschwachen Regionen.“

Ein weiterer Schwerpunkt der Kooperation liegt auf der Digitalisierung der Gesundheitsversorgung. Die MUL – CT verfolgt als digitales Leitkrankenhaus das Ziel, innovative Versorgungsformen, vernetzte Strukturen sowie datenbasierte und technologiegestützte Anwendungen zu entwickeln und in die Versorgung zu überführen. Auch wir sehen die digitale Transformation als wichtigen Bestandteil einer modernen, sektorenübergreifend vernetzten Gesundheitsversorgung.

Darüber hinaus sollen die Möglichkeiten für die akademische Ausbildung ausgebaut werden. Perspektivisch können Krankenhäuser des Diakonissenhauses als Lehrkrankenhäuser der MUL – CT qualifiziert und sowohl die Krankenhäuser als auch die medizinischen Versorgungszentren in praktische Ausbildung, Weiterbildung und Forschungsaktivitäten eingebunden werden. Damit gehen wir einen weiteren wichtigen Schritt, um die Gesundheitsversorgung insbesondere in ländlich geprägten Regionen gemeinsam zukunftsfähig zu gestalten.