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Erstmals patientenindividueller Hüftschaft im Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow implantiert

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Im Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde wurde erstmals eine Hüfttotalendoprothese mit einem individuell für den jeweiligen Patienten gefertigten Schaft (INDIVIDUAL HIP™) implantiert.

Chefarzt Dr. Boris Baron von Engelhardt und Oberarzt Dr. Azad Amedi versorgten damit einen Patienten, der bereits mehrfach an der Hüfte operiert worden war. Aufgrund der veränderten Knochenanatomie wäre der Einsatz eines Standardimplantats mit erheblichen Herausforderungen hinsichtlich Passgenauigkeit und Primärstabilität verbunden gewesen.

Auf Grundlage einer präoperativen CT-Analyse wurde deshalb ein patientenspezifischer Schaft entwickelt, der exakt an die individuelle Knochenstruktur und Markraumgeometrie angepasst ist. Solche individualisierten Implantatkonzepte eröffnen insbesondere bei komplexen Voroperations- und Revisionsfällen neue Möglichkeiten, eine passgenaue Versorgung zu erreichen.

„Gerade bei mehrfach voroperierten Patienten stößt man mit Standardimplantaten schnell an Grenzen – sei es durch veränderte Anatomie, Knochendefekte oder vorhandenes Osteosynthesematerial“, erklärt Dr. Baron von Engelhardt. „Ich arbeite seit vielen Jahren mit individualisierten Implantaten für Knie und Hüfte, weil sie sich ideal an die Anatomie des einzelnen Patienten anpassen lassen. Das eröffnet uns gerade in komplexen Revisions- und Voroperationsfällen ganz neue Möglichkeiten.“

Mit diesem Eingriff stärkt das Evangelische Krankenhaus Ludwigsfelde seine Expertise in der Endoprothetik. Der gezielte Ausbau individualisierter Implantatlösungen für Knie und Hüfte ist ein weiterer Schritt, um Patientinnen und Patienten mit komplexen anatomischen Voraussetzungen eine moderne und hochwertige Versorgung anzubieten.

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