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Ausbildung

Voraussetzungen

Nach dem Altenpflegegesetz benötigen Sie entweder

  • einen Realschulabschluss oder
  • einen anderen als gleichwertig anerkannten Bildungsabschluss oder
  • eine andere abgeschlossene zehnjährige Schulbildung, die den Hauptschulabschluss erweitert, oder
  • einen Hauptschulabschluss und einen Abschluss in einer anderweitigen mindestens zweijährigen Berufsausbildung oder
  • einen Hauptschulabschluss und den anerkannten Abschluss einer Ausbildung in der Krankenpflegehilfe oder Altenpflegehilfe oder-
  • eine andere abgeschlossene zehnjährige allgemeine Schulbildung.

Bewerbung

Richten Sie Ihre Bewerbung bitte zum einen an die Altenpflegeschule, in der die theoretische Ausbildung stattfindet, sowie an die praktische Ausbildungseinrichtung. Gerne unterstützen wir Sie bei der Suche nach einer geeigneten Schule.

Zur Bewerbung gehören die üblichen Unterlagen:

  • Bewerbungsschreiben
  • Lebenslauf
  • Beglaubigte Zeugniskopien (bei ausländischen Zeugnissen eine Übersetzung und eine Bescheinigung über die Anerkennung des Abschlusses in Deutschland)
  • Arbeitszeugnisse, Praktikumsbescheinigungen
  • Bestätigung der gesundheitlichen Eignung
  • evtl. Vorlage eines Führungszeugnisses zum Nachweis der Zuverlässigkeit

Bevor Sie als Altenpflegeschülerin oder Altenpflegeschüler die Ausbildung beginnen können, muss außerdem Ihre gesundheitliche Eignung für den Beruf feststehen. In der Regel lassen sich die Schulen diese durch ein Gesundheitszeugnis, das nicht älter als drei Monate sein darf, nachweisen.

Verträge

Der Auszubildende schließt mit der Altenpflegeschule einen Schulvertrag und mit der Altenpflegeeinrichtung einen Ausbildungsvertrag. Dies sind zwei unabhängige Verträge. Die praktische Ausbildungseinrichtung schließt dann mit der Altenpflegeschule einen Kooperationsvertrag.

Ausbildung

Die Ausbildung dauert drei Jahre und umfasst mindestens 4.600 Stunden, die in Unterricht an einer Altenpflegeschule (2.100 Stunden) und in praktische Ausbildung (2.500 Stunden) aufgeteilt sind. Theorie und Praxis wechseln sich ab und sind meist in mehrwöchigen Blöcken zusammengefasst. Der zeitliche Umfang liegt bei 38 bis 40 Stunden pro Woche.

Im Rahmen der praktischen Ausbildung müssen 500 Stunden in einem jeweils anderen Bereich erbracht werden: bei stationärer Ausbildung im ambulanten Bereich und umgekehrt.

Sonderregelungen

Einige Altenpflegeschulen und Träger der praktischen Ausbildung bieten an, die Altenpflegeausbildung berufsbegleitend oder in Teilzeitform zu absolvieren, zum Beispiel aus Gründen der Kinderbetreuung. Hier müssen Sie mit einer maximalen Ausbildungsdauer von fünf Jahren rechnen. Relevante Kenntnisse und Fähigkeiten aus einer anderen abgeschlossenen Ausbildung, insbesondere in der Pflege, können auf Antrag angerechnet werden und verkürzen die Dauer der Altenpflegeausbildung um bis zu zwei Jahre. Hinsichtlich der Berücksichtigung möglicher Verkürzungstatbestände sprechen Sie die Altenpflegeschule an.

Übernahmezusage

Alle Auszubildenden erhalten gleich zu Beginn ihrer Ausbildung ein Übernahmeangebot, das vor allem abhängig von ihrer Leistung ist. Auszubildende mit einer mindestens befriedigenden schulischen und praktischen Leistung erhalten nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung entsprechend der Regelungen für die Gesellschaften einen Dienstvertrag.

Die Übernahmezusage bezieht sich grundsätzlich auf eine Tätigkeit in dem Geschäftsbereich/der Gesellschaft, in welchem/welcher die Auszubildenden ausgebildet wurden.

Die Übernahme erfolgt in der Regel in Vollzeit, ist jedoch in Absprache (auf Wunsch des/der Auszubildenden) auch in Teilzeit möglich.