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Modellprojekt Wegbegleitung Demenz

„Verbesserung der Lebenssituation von Menschen mit Demenz durch frühere Diagnostik“ hieß ein gemeinsames Modellprojekt des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin und der Hoffnungstaler Stiftung Lobetal. Beide Stiftungen legten im Juli 2011 ihren Abschlussbericht vor. 

Im Rahmen des Projektes betreuten sogenannte Wegbegleiter und Wegbegleiterinnen Menschen mit ersten Anzeichen einer Demenzerkrankung. Ziel war es, den Betroffenen durch frühzeitige Diagnose und individuell abgestimmte Modelle zu ermöglichen, so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden zu leben und gleichzeitig ihre Angehörigen zu entlasten. Das Modellprojekt wurde vom brandenburgischen Sozialministerium unterstützt und durch die Universität Potsdam wissenschaftlich begleitet.

Die wichtigsten Ergebnisse

Die frühe Diagnostik verhindert Fehldiagnosen. Individuell angepasste Unterstützungs- und Entlastungsangebote und interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Ärzten, Beratungsstellen und Pflegeeinrichtungen verbessern die Lebenssituation und fördern die Selbstbestimmung der Betroffenen. Die Schlüsselposition nimmt dabei der Wegbegleiter als kontinuierliche Bezugsperson ein. Im ländlichen Raum stellt die aufsuchende Beratung den wichtigsten Zugang zu Betroffenen und ihren Angehörigen dar. Die Belastung der Angehörigen konnte durch das Modell der Wegbegleitung reduziert werden.

Hier können Sie den  Download PDF-Dokument Abschlussbericht (938 KB) des Modellprojektes herunterladen.