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Das Diakonissenhaus bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und auch den neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in eigener Trägerschaft an. mehr
Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin betreibt Krankenhäuser in Ludwigsfelde, Lehnin, Luckau, Frankfurt (Oder) und Seelow. mehr
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Brandenburgs Sozialminister Günter Baaske würdigte das Modellprojekt vor dem Hintergrund der weiter zunehmenden Bedeutung des Themas Demenz im Land Brandenburg. Das Projekt zeige auch, wie politisch reagiert werden müsse, etwa durch einen neuen Pflegebedürftigkeitsbegriff. Baaske plädierte zugleich für eine stärkere Unterstützung von Menschen mit Demenz und pflegenden Angehörigen durch Nachbarschaftshilfen oder Vereine im unmittelbaren Lebensumfeld der Betroffenen. In Brandenburg leben nach Angaben des Sozialministeriums 90.000 pflegebedürftige Menschen; bis 2015 wird mit einer Zunahme der Pflegebedürftigen auf 103.000, bis 2020 auf 122.000 und bis 2030 auf 131.000 gerechnet.

Die Studie macht deutlich, dass die Entlastung pflegender Angehöriger durch fachliche Hilfe geschieht, die vor allem die Vernetzung von ärztlicher Diagnostik und die Beratung durch „Wegbegleiter“ umfasst, aber auch durch Hilfe bei der Organisation finanzieller Unterstützungsmöglichkeiten. Als Wegbegleiter sind Mitarbeitende von Diakoniestationen und Beratungsstellen tätig. Sie helfen bei den praktischen Betreuungsaufgaben wie Körperpflege, Einkaufen, Regelung von Behördenangelegenheiten, Begleitung zu Ärzten, Vermittlung von ambulanter Pflege, ehrenamtlicher Hilfe oder eines fahrbaren Mittagstischs und auch durch Motivation und emotionalen Zuspruch.  

Das Modellprojekt wurde durch die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal und das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin entwickelt, die auch Träger des Projekts waren, und von der Pflegeinitiative des Landes Brandenburg gefördert. Die Universität Potsdam hat das Projekt wissenschaftlich begleitet. Die praktische Umsetzung erfolgte seit 2008 in den brandenburgischen Landkreisen Barnim und Potsdam-Mittelmark.