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Aufnahme

Jeder Mensch, der an einer unheilbaren Krankheit leidet und dessen Lebenserwartung durch die Erkrankung absehbar ist, kann in einem stationären Hospiz aufgenommen werden. Im Vorfeld muss der behandelnde Arzt ein palliativmedizinisches Gutachten erstellen und sich mit dem Sozialdienst in Verbindung setzen.

Voraussetzungen für eine Aufnahme im Hospiz sind unter anderem, dass eine ambulante Versorgung in der Häuslichkeit für den erkrankten Menschen nicht mehr ausreicht, eine palliativ-medizinische Behandlung notwendig ist, die Krankheit ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht hat und eine Krankenhausbehandlung nicht erforderlich ist.
Die Kostenübernahme wird durch den medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) geprüft. Der MDK gibt eine Empfehlung, und die Krankenkasse entscheidet über eine Bewilligung. Bei Vorliegen des palliativ-medizinischen und palliativ-pflegerischen Bedarfes übernehmen die Krankenkassen die Kosten des stationären Aufenthaltes zu 90 Prozent, die verbleibenden zehn Prozent erbringt der Träger des Hospizes als Eigenanteil.

Für den Hospizgast entstehen also keine Kosten, lediglich die anfallenden Zuzahlungen zu ärztlichen Verordnungen, die Praxisgebühr und individuelle Nebenkosten (z.B. Telefon, Körperpflegeprodukte) müssen selbst getragen werden.
Besichtigungen des Hospizes und vorbereitende Gespräche sind selbstverständlich möglich – bitte vereinbaren Sie dafür einen Termin mit uns.

Pflege und Betreuung

Eine ganzheitliche, kreative, individuelle, würdevolle, palliativmedizinische und palliativpflegerische Betreuung unserer Gäste ist uns wichtig. Sie hat das Ziel, schwerkranken Menschen verloren geglaubte Lebensqualität zu schenken. Die palliativmedizinische Betreuung erfolgt über Hausarzt und mehrere Palliativmediziner.

Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht dabei die psychosoziale Betreuung sowie die Behandlung und Linderung von Schmerzen, Ängsten und anderer krankheitsbedingter Beschwerden. Ehrenamtliche Hospizhelfer besuchen auf Wunsch unsere Gäste und stehen für Gespräche und Spaziergänge zur Verfügung.

Der Sozialdienst unterstützt die Betroffenen und Angehörigen bei der Beantragung und Bewilligung des Hospizaufenthaltes durch die Krankenkasse und steht bei rechtlichen und sozialen Fragen beratend und klärend zur Verfügung.

Zimmer

Das Hospiz liegt in ruhiger und friedvoller Umgebung auf der Halbinsel Hermannswerder an der Havel. Es verfügt über acht wohnlich eingerichtete Einzelzimmer mit Dusche und WC, in denen unsere Gäste ihren Tagesablauf selbst gestalten und frei über ihre Zeit, den Rhythmus von Aktivität und Ruhe, Kontakt und Alleinsein, aber auch Pflege- und Essenszeiten bestimmen. Jedes Zimmer hat eine Terrasse mit Blick auf die Havel und das parkähnliche Gelände von Hermannswerder mit seinem schönen alten Baumbestand. Die Zimmer sind mit Pflegebett, Tisch, Stuhl, Sessel, Kleider- und Wäscheschrank sowie Fernseher und Telefon ausgestattet. Unsere Gäste können ihre Zimmer persönlich gestalten und dafür etwa eigene Kleinmöbel, Bilder, Pflanzen oder was sonst schön und wichtig ist mitbringen.

Angehörige

Angehörige und Freunde sind im Hospiz jederzeit willkommen, Besuche sind rund um die Uhr möglich. Das Team des Hospizes bindet Angehörige in Pflege und Betreuung der Gäste ein, soweit sie dies wünschen. Außerdem stehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hospizes Angehörigen für Gespräche und die Trauerbegleitung zur Seite. Liegesessel im Hospiz bieten Angehörigen darüber hinaus die Möglichkeit, im Hospiz zu übernachten.

Die Terrasse, eine gemeinsame Wohnküche und ein Wintergarten bieten Platz für Begegnung und Gespräche oder auch kleinen Familienfeiern. Im Raum der Stille können Gäste und Angehörige innehalten und Kraft schöpfen.

Hospizteam

Das Hospizteam besteht aus Pflegefach- und Pflegekräften, die überwiegend über eine Palliativausbildung verfügen, aus einem Seelsorger, einem Sozialarbeiter sowie ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Ergänzend bietet das Hospiz auch Physio- und Ergotherapie.