Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin ist ein zukunftsorientierter diakonischer Unternehmensverbund mit langer Tradition. mehr
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Das Diakonissenhaus bietet das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und auch den neuen Bundesfreiwilligendienst (BFD) in eigener Trägerschaft an. mehr
Das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin betreibt Krankenhäuser in Ludwigsfelde, Lehnin, Luckau, Frankfurt (Oder) und Seelow. mehr
Veranstaltungen und Gottesdienste in den kommenden Wochen mehr
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Profil

Als evangelische Schule in der diakonischen Bildungstradition betonen wir den Zusammenhang von Qualifikationsvermittlung, Persönlichkeitsbildung und Sinnorientierung. Wir vermitteln aktuelles und fundiertes Fachwissen, befähigen zum professionellen Handeln und fördern eine selbständige und kritische Auseinandersetzung mit Werten und Normen. In Orientierung am christlichen Menschenbild ist es uns wichtig, auf die Stärken unserer Schülerinnen und Schüler zu achten sowie eine von Respekt geprägte Gemeinschaft und Streitkultur zu pflegen. Unsere relativ kleine Schule ermöglicht es uns, eine wertschätzende und ermutigende Arbeitsatmosphäre zu gestalten, in der jeder mit seinen individuellen Begabungen Aufmerksamkeit und Unterstützung erfahren kann.

Eine Verpflichtung ist uns die Erinnerung an den Theologen und Pfarrer Dietrich Bonhoeffer, der aus seinem christlichen Glauben heraus den Mut fand, der Menschenverachtung im Nationalsozialismus mit dem Evangelium zu widersprechen. Ein Eintreten gegen Ausgrenzung, Intoleranz und Diskriminierung und die Förderung von Vielfalt und Offenheit begreifen auch wir als unseren diakonischen Auftrag. Vor diesem Hintergrund ist der Religionsunterricht an unserer Schule verbindlich. Religionszugehörigkeit setzen wir bei unseren Schülerinnen und Schülern aber nicht voraus. 

Der berufsbildende Unterricht, der pädagogische, psychologische, rechtliche, hauswirtschaftliche, pflegerische und musisch-kreative Kompetenzen vermittelt, orientiert sich seit dem Schuljahr 2003/2004 am Lernfeldkonzept, das sich unter anderem durch eine intensivere Vernetzung und Kooperation zwischen Schule und Praxis auszeichnet und die Kompetenzentwicklung und Selbststeuerung von Lernprozessen ins Zentrum stellt. Kognitive, emotionale und affektive handlungsbezogene Aspekte werden in diesem Lernprozess gleichmäßig berücksichtigt. Auf diese Weise ermöglicht ganzheitliches Lernen auch die ganzheitliche Sicht auf die Lebenslagen der Klienten in den sozialpädagogischen und pflegerischen Arbeitsfeldern und befähigt zum lebenslangen Lernen.

Besonders wichtig sind uns die vielfältigen Verknüpfungen von Lernort Schule und Lernort Praxis, deshalb arbeiten wir eng mit sozialen Einrichtungen der Region zusammen: So erzählen Schülerinnen und Schüler z.B. Kindern der benachbarten Kindertagesstätte Märchen oder gestalten einen Garten in einer heilpädagogischen Einrichtung. Gruppenarbeiten in Museen, auf Spielplätzen oder auf Fachmessen verorten das Unterrichtsgeschehen mitten in den zukünftigen Arbeitsfeldern. Darüber hinaus laden die Mitarbeit beim Jahresfest des Diakonissenhauses, die Gestaltung vom Gottesdienst zum Buß- und Bettag oder Exkursionen zum Evangelischen Kirchentag ein, Kirche als einen Ort sozialdiakonischen Handelns und gelebten Glaubens zu erfahren. Aufgrund der Zusammenarbeit mit Einrichtungen und Verbänden können wir unseren Schülerinnen und Schülern zahlreiche Angebote zur Vertiefung und Erweiterung der Ausbildungsinhalte anbieten. Besondere Schwerpunkte bilden z.B. die „Tiergestützte Intervention“ und die „Unterstützte Kommunikation“, außerdem bieten wir Seminare zur Medienpädagogik oder zum Umgang mit Sterben und Tod an. Auch Praktika im Ausland konnten wir schon vermitteln. In Zusammenarbeit mit der Evangelischen Berufsschularbeit sind Seminare im Haus Kreisau – zum Kennenlernen und zum Thema „Gruppe“, zur Auseinandersetzung mit den beruflichen Arbeitsfeldern, zur Prüfungsvorbereitung oder zu Gedenkstättenexkursionen – Bestandteile der Ausbildung an unserer Schule. Die Kooperation mit der Vcat Consulting GmbH ermöglicht eine unkomplizierte Kommunikation via Internet und schafft somit „kurze Wege“ zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Praxisstellen.

Die zahlreichen Verbindungen von Theorie und Praxis werden durch die Lehrkräfte unserer Schule gewährleistet, die neben ihren fachlichen und pädagogischen Kompetenzen vielfältige berufspraktische Erfahrungen und Kenntnisse einbringen, so z.B. aus der Kunsttherapie, der Heilerziehungspflege, der Spielpädagogik, der wissenschaftlichen Forschung oder der Krankenpflege und ebenso aus kirchlichem, künstlerischem oder politischem Engagement.

Unsere Schule wird von Christiane Hofschultz geleitet, Gudrun Breuer-Liersch ist die stellvertretende Schulleiterin.