Pressemeldungen
- Kindertagesklinik in Ludwigsfelde bleibt für ein weiteres Jahr erhalten
- Evangelisches Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow und LuKISS e.V. laden ein
Professorin Dr. med. Anke Steinmetz – Expertin auf dem Gebiet der Frührehabilitation
Prof. Dr. med. Anke Steinmetz (54) beginnt am 1. August ihren Dienst im Diakoniekrankenhaus Naëmi Wilke Guben. Sie ist Fachärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin und wird als Chefärztin den medizinischen Behandlungsbereich der Frührehabilitation fächerübergreifend aufbauen. Dafür bringt sie langjährige Erfahrung im Bereich der in multimodalen Schmerztherapie, der Rehabilitationsmedizin und der Therapie von Post-COVID-Patienten ein, die sie unter anderem an der Universitätsmedizin Greifswald gesammelt hat.
Konzept Frührehabilitation
Das Konzept der Frührehabilitation greift bei schwer kranken Patientinnen und Patienten mit vielen gesundheitlichen Komplikationen, um bleibende Folgeschäden zu vermeiden. Dies kann zum Beispiel nach größeren Operationen wie Herz-Operationen, komplizierten Frakturen oder längeren Intensivstationsaufenthalten aufgrund einer Sepsis der Fall sein. Die Rehabilitation beginnt in diesen Fällen schon während der Krankenhausbehandlung als Frührehabilitation. Dabei arbeiten verschiedene ärztliche Fachbereiche eng zusammen – unterstützt von Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie, Pflege und Sozialdienst. Begleitend zur Krankenhausbehandlung werden Patientinnen und Patienten im Rahmen ihrer individuellen Möglichkeiten gefördert und gefordert, damit so viele Fähigkeiten wie möglich erhalten bleiben.
Damit perspektivisch immer mehr Menschen von den Möglichkeiten der Frührehabilitation profitieren, möchte Professorin Steinmetz sich möglichst schnell mit den Akteuren der Region vernetzen. Dazu zählen neben den umliegenden Krankenhäusern und Reha-Einrichtungen auch die regionalen Arztpraxen oder in Cottbus die Medizinische Universität Lausitz - Carl Thiem.
Dass sich ihr großes Engagement für das Thema lohnt, steht für Prof. Anke Steinmetz außer Zweifel. „Wir haben hier wirklich eine Chance, die Patientenversorgung erheblich zu verbessern und gerade für jüngere Menschen langfristige Einschränkungen der Lebensqualität zu vermeiden. Im Idealfall profitiert ja überdies auch die ganze Gesellschaft, wenn nach einer Erkrankung oder einem Unfall die Betroffenen rasch wieder in ihren Alltag und den Beruf zurückkehren können.“




