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Diakonische Gemeinschaft Lehnin

Aktuelles


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Sterntreffen der Diakonischen Gemeinschaften Teltow, Lehnin und Frankfurt/Oder

Am 15. Juli fanden sich Schwestern und Brüder der Gemeinschaften zu einem bunten Programm zusammen.  Nach einem geistlichen Impuls für den Tag hielt Prof. Gerlinde Strohmaier-Wiederanders einen Vortrag u.a. über Elisabeth von Brandenburg, Prinzessin aus dem Haus Hohenzollern, die sich offen zu den Lehren Luthers bekannte.  Als „Reformationsfürstin“  war sie für die Einführung der Reformation im Fürstentum Braunschweig-Calenberg-Göttingen verantwortlich.

Nach einer leiblichen Stärkung konnte man aktiv werden: Die Werkstatt für Menschen  mit Behinderung hatte ihre Türen geöffnet und zu einem Spielnachmittag eingeladen. Mit einem Reisesegen wurde das Treffen beendet.

 

 

Besuch des Hospizes in Potsdam

Am 29. Mai 2017 besuchten Schwestern der Diakonischen Gemeinschaft Lehnin das Hospiz in Potsdam, das vom Evangelischen Diakonissenhaus und von der Hoffbauer-Stiftung betrieben wird. Auf der Insel Hermannswerder wurde das Haus vor fünf Jahren eröffnet. Es hat acht Zimmer für Menschen in der letzten Lebensphase. Die Einrichtungs- und Pflegedienstleiterin Bettina Jacob stellte den Besucherinnen das Konzept und die Arbeitsweise des Hospizes vor. Im Gespräch wurden auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Hospizarbeit in Lehnin besprochen, mit der viele Schwestern vertraut sind.

Adventsfeier

Advent – Zeit der Erwartung, Zeit, nach vorne zu sehen und sich auf das Kommen Gottes auszurichten. Die Andacht lud ein, die eigene Haltung dazu zu überdenken und sich zu fragen: Wie richte ich mich eigentlich aus in dieser besonderen Zeit, schaue ich nach vorne mit erhobenem Haupt, so wie es der Wochenspruch der 3. Adventswoche nahelegt?

Wie immer hatten die Schwestern ein üppiges Büffet vorbereitet, wo für jeden Geschmack etwas zu finden war. Daneben kamen auch die Unterhaltung und das Lachen nicht zu kurz – wer wollte, konnte in einem Spiel seinen Tastsinn prüfen und so Dinge, die mit Weihnachten zu tun haben, erraten.

Sommerfest

Am 11. Juli 2016 lud die Gemeinschaft Lehnin zum traditionellen Sommerfest ein. Gefeiert wurde gemeinsam mit Gästen aus Teltow und vom Stammgelände Lehnin. Passend zur Sommer- und Urlaubszeit gab es zu dem Thema „Die Seele baumeln lassen“ entspannende Geschichten.

Konvent Lehnin

Die Brüder und Schwestern der Diakonischen Gemeinschaft Lehnin waren am 8. April 2016 zum jährlich stattfindenden Konventstreffen eingeladen. Auf der Tagesordnung stand neben einer ausführlichen Bibelarbeit zu Markus 2 (die Heilung des Gelähmten) die Wahl des Gemeinschaftsrates. Der neue Rat setzt sich nun aus den bisherigen sechs Mitgliedern und einer neu gewählten Schwester zusammen.

Und: Es ist eine schöne Tradition in Lehnin, dass zum gemeinsamen Essen jede und jeder etwas mitbringt – so ist für alle etwas dabei und es schmeckt immer!

Wenn einer eine Reise tut ...

Bei strahlendem Sonnenschein und einer zeitweilig doch recht steifen Brise trafen sich vom 16. bis 19. April 2015 28 Schwestern der Diakonischen Gemeinschaften Teltow und Lehnin zur gemeinsamen Rüstzeit in Graal-Müritz an der Ostsee. Für die Teilnehmenden ist die jährliche Rüstzeit eine willkommene Gelegenheit, Gemeinschaft auch mit den Schwestern und Brüdern zu erleben, die ihren Lebensmittelpunkt nicht im Raum Teltow/Lehnin haben.

Die Rüstzeit stand unter dem Motto „Biblische Frauengestalten“.

Ruth und Naomi - Schwiegertochter und Schwiegermutter - traten auf und erzählten, wie sie als Witwen ihr Schicksal in die Hand nahmen und durch Einfallsreichtum und Mut zu einem guten Ende bringen konnten. Schifra und Pua, zwei hebräischen Hebammen, die sich couragiert dem Befehl des mächtigen Pharao widersetzten und so viele Leben retteten, können auch für uns heute noch Vorbilder sein. Und dann Marta und Maria – welche Frau hat sich noch nicht über diese Geschichte geärgert, degradiert sie doch scheinbar all die tatkräftigen Frauen, die zupacken und ohne deren Engagement Vieles nicht möglich wäre. Bei der Beschäftigung mit der Geschichte wurde deutlich, dass es darauf ankommt herauszufinden, welches Tun in welcher Situation gerade angesagt ist. Die Erzählung ist also keinesfalls als eine grundsätzliche Abwertung des Tuns, also der praktischen Arbeit zu verstehen. Sarah, Hagar und Abraham – diese Familiengeschichte erzählt von Hoffnung und Enttäuschung, Macht und Ohnmacht, Treue und Verrat. Interessant ist, dass diese Erzählung alle drei monotheistischen Religionen verbindet; so kennt der Islam Abraham bzw. Ibrahim und dessen erstgeborenen Sohn Ismael als Vorbilder des Glaubens und Stammväter der Völker und Stämme der arabischen Halbinsel.

Natürlich kam neben den Bibelarbeiten auch das Sightseeing nicht zu kurz. So standen ein Besuch von Rostock und Warnemünde auf dem Programm. Bei gutem Essen in einem gastfreundlichen Haus fühlten sich alle wohl und genossen die Tage. 

Sterntreffen der diakonischen Gemeinschaften Teltow, Lehnin und Frankfurt/Oder

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich am Samstag, 27. September 2014 etwa 40 Schwestern der diakonischen Gemeinschaften Teltow, Lehnin und Frankfurt/Oder. Dazu eingeladen hatten die Schwestern aus Lehnin, die den Tagungsraum entsprechend der Jahreszeit und des Themas wunderbar vorbereitet hatten. Der ganze Tag stand unter dem Thema: „Musik“.

Welche tröstende und ermutigende Wirkung Musik entfalten kann, wurde in der Bibelarbeit zu 1. Samuel 16, 14-23 deutlich: Mit seiner Harfenmusik gelingt es dem Hirtenjungen David  - dem späteren König –die depressiven Gedanken König Sauls zu vertreiben. Und es wird nicht erst König Saul gewesen sein, der die positive Wirkung, die Musik haben kann, gespürt hat. Immer wieder erklangen während der Andacht neue und alte Kirchenlieder, die anwesenden Frauen hatten sichtlich Freude am Singen und es war zu hören, dass viele (ehemalige) Chorsängerinnen dabei waren. In solch einer Runde macht Singen richtig Spaß!

Danach konnte man sein Wissen über das evangelische Gesangbuch testen. Wussten Sie zum Beispiel, dass sich im Gesangbuch Lieder aus 22 Ländern finden? Oder dass die Standardausgabe des Gesangbuches der EKBO 520 g wiegt? Oder wer die Melodie zum Weihnachtslied „Ich steh an einer Krippen hier“ geschrieben hat?

Nach dem Mittagessen stand ein Dokumentarfilm auf dem Programm: Sechs Wochen lang werden Sänger und Sängerinnen eines Seniorenchores begleitet, der mit seiner, so gar nicht dem Klischee eines Seniorenchores entsprechenden Musik große Konzerthallen füllt. Es ist bewegend zu sehen, wie diese alten Menschen  - die älteste Sängerin ist 92 Jahre alt – sich mühen, ein Konzert einzustudieren, wie sie mit den Texten kämpfen, mit wilden Rhythmen, mit schwer eingänglichen Melodien und darüber hinaus natürlich mit gesundheitlichen Schwierigkeiten. Trotz der Mühe, die das für manche bedeutet, überwiegt eindeutig die Freude und der Spaß an der Musik und dem Miteinander. Dass Gebrechlichkeit und Mühe die Lebensfreude nicht vertreiben müssen, dafür ist dieser Film ein wunderbares Zeugnis.

Nach Kaffee und selbstgebackenem Kuchen klang der Nachmittag mit Liedern und dem Segen aus.

Rüstzeit in Dresden

„Wenn jemand eine Reise tut….“

Mit viel Schwung und großer Vorfreude machte sich eine Gruppe von über 20 Frauen der diakonischen Gemeinschaften Teltow und Lehnin auf den Weg. Das Gästehaus der Diakonissenanstalt in Dresden war das Ziel der Rüstzeit vom 26. bis 29. Juni 2014. Ein bunter Blumenstrauß von Aktivitäten stand auf dem Programm, wie zum Beispiel das Kennenlernen der verschiedenen Einrichtungen der Diakonissenanstalt, ein Spaziergang durch das historische Dresden mit einer Abendandacht und einer sich daran anschließenden spannenden Führung in der Frauenkirche. Manchen taten nach diesem Tag die Füße weh! Wie gut, dass am nächsten Tag dann eine Schifffahrt nach Pillnitz angesagt war.

Natürlich kam auch die geistliche Zurüstung nicht zu  kurz: die täglichen Andachten bildeten einen festen Rahmen. Darüber hinaus trat der Prophet Jona auf, der, als es für ihn unbequem wird, vor Gott davonlaufen will. Wir fragten uns, welche Ausweichstrategien wir denn haben, wenn wir mit ungewollten Aufgaben und Forderungen konfrontiert werden und welche Lösungen wir dann finden. Und wir setzten uns mit Jonas und unserem Bild von Gott auseinander. Wieder einmal waren wir überrascht davon, wie menschlich doch die biblischen „Helden“ sind!

Fazit: Es war eine erfüllende Rüstzeit, gut für Leib und Seele!


Aufnahme neuer Mitglieder in der diakonischen Gemeinschaft Lehnin

„Durch den Basiskurs haben wir die diakonischen Gemeinschaften kennen gelernt, die Vielfalt, den Zusammenhalt und den Umgang unter- und miteinander. Der gemeinsame Glaube und das Verfolgen gemeinsamer Ziele haben uns zusammengeschweißt und in uns den Wunsch geweckt, dies auch an andere Menschen weiter zu geben.“ Mit diesen Worten beschreiben Andy und Ralf Schindelhauer ihren Weg in die diakonische Gemeinschaft Lehnin.

Zusammen mit Pfarrerin Adelheid Vitenius und Angelika Grützmann wurden sie in einem feierlichen Gottesdienst am 22. Juni 2014 in der Klosterkirche in die geistliche Gemeinschaft Lehnin aufgenommen. In seiner Predigt über das Gleichnis vom Senfkorn sprach Pfarrer Matthias Blume, Theologischer Vorstand des Diakonissenhauses, von den kleinen Anfängen, aus denen manchmal Erstaunliches wachsen und gedeihen kann. So fing das mit der Kirche an, so fängt das in unserem Leben an und so ist das auch mit unserem Glauben: Wir sind nie damit fertig, dürfen aber auf Gottes Wirken hoffen.

Bei Kaffee und Kuchen gab es im Anschluss viele Glückwünsche und manche Gelegenheit zu einem guten Gespräch.


Konvent am 11. April 2014

„Werden wie die Kinder“ – zu diesem Thema trafen sich Frauen und Männer der geistlichen Gemeinschaft Lehnin bei ihrem Konventstreffen.

Immer wieder stellt Jesus Kinder in den Mittelpunkt seiner Verkündigung. Damals eine Provokation – und heute?

Was bedeutete Kind sein damals vor 2000 Jahren in Israel? Welche Erinnerungen haben wir an unsere Kindheit? Welche Erfahrungen machen wir mit Kindern? Was ist es, das Kinder uns Erwachsenen voraus haben, so dass sie uns von Jesus immer wieder als Vorbild hingestellt werden? Wen würde Jesus heute in die Mitte stellen?

Viele Fragen ergaben sich aus der Beschäftigung mit dem sogenannten Taufevangelium. So manche „Aha-Effekte“ und viel Lachen gab es beim Rollenspiel, bei dem alle mitmachten: Auf unterhaltsame Art und Weise wurde so die Geschichte lebendig und die Positionen und Beweggründe der verschiedenen Personengruppen deutlich, seien es die der Mütter, die ihren Kindern etwas Gutes tun wollen, oder die der Jünger, die Jesus vor allzu viel Trubel schützen wollen.

Aber nicht nur für den Geist wurde an diesem Tag Sorge getragen, sondern auch für den Körper. Die selbstgebackenen Kuchen und Torten schmeckten prima und auch beim abendlichen „Potluck" (zu deutsch „Topfglück“) war für jeden etwas Gutes dabei.