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Sanierung Elisabethhaus

Das Elisabethhaus wird in den Jahren 2018-2019 saniert und zum zentralen Veranstaltungsort des Zentrums Kloster Lehnin ausgebaut.
Im Erdgeschoss finden neben dem über die Grenzen Lehnins hinaus bekannten Festsaal zwei attraktive Seminarräume sowie die notwendigen Nebenräume Platz. Das Elisabethhaus bietet damit beste Voraussetzungen für Tagungen, Diskussionsveranstaltungen und auch Feste.

Im Elisabethhaus wird sich auch die Rezeption befinden: Wer das Zentrum Kloster Lehnin besucht, ob als Teilnehmer einer Veranstaltung, als Übernachtungsgast oder als Tagungsteilnehmer wird in dem zentral am Amtshof gelegenen Gebäude empfangen.

Im Obergeschoss, wo sich die Schlafräume der Diakonissen und später das Internat der Ausbildungsstätte für Pflegeberufe befanden, entstehen 16 komfortable Gästezimmer mit 29 Betten. Auf diese Weise gewinnt der Ort weiter an Attraktivität auch für mehrtägige Veranstaltungen.

Investition und Förderung

Die Gesamtkosten für die Sanierung und den Umbau des Elisabethhauses belaufen sich auf ca. 2,46 Millionen Euro (netto).

Das Projekt wird im Rahmen des LEADER-Programms der Europäischen Union mit 1,45 Millionen Euro gefördert. Die Zuwendung setzt sich aus ELER-Mitteln (Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums) und Landesmitteln zusammen.

Den Förderbescheid übergab der zuständige Minister für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft, Jörg Vogelsänger, am 5. Januar 2018 an den Vorstandsvorsitzenden des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin, Pfarrer Matthias Blume. Weitere Fördermittel sind durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur sowie durch den Landkreis Potsdam-Mittelmark in Aussicht gestellt worden. 


Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums

Europäische Kommission Landwirtschaft und ländliche Entwicklung

Erhalt durch Nutzung

Mit den Gebäuden und dem Gelände des ehemaligen Zisterzienserklosters Lehnin bewirtschaftet das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin ein Kulturdenkmal von überregionaler historischer Bedeutung. Bei der Aufgabe, dieses historische Erbe zu erhalten und zu bewahren verfolgt das Diakonissenhaus das Konzept „Erhalt durch Nutzung“, da der Erhalt des Ensembles langfristig nur möglich ist, wenn die einzelnen Gebäude sinnvoll und nachhaltig genutzt werden können. Nur so können die laufenden Instandhaltungen und grundlegenden Sanierungen der denkmalgeschützten Gebäude möglich gemacht und damit das kulturelle Erbe sowie die geschichtliche Identität der Region bewahrt werden.

Insbesondere das Elisabethhaus ist dringend sanierungsbedürftig. Es kann wegen seines schlechten baulichen Zustandes nur sehr eingeschränkt genutzt werden.

Das Haus ist seit mehr als 600 Jahren das bestimmende und prägende Gebäude am Amtshof. Es bildet die wichtigste südliche Abgrenzung des Wirtschaftshofes zur Klosterkirche. Der ca. 60 m lange Baukörper zeigt eindrucksvoll die wirtschaftliche Kraft des Klosters in seiner Blütezeit im späten 13. Jahrhundert.

Das in Größe und Abmessung wichtigste Wirtschaftsgebäude des Klosters wurde in den folgenden Jahrhunderten entsprechend der wirtschaftlichen Notwendigkeiten überformt und an die jeweiligen Nutzungsanforderungen angepasst. Insofern wird das Konzept „Erhalt durch Nutzung“ in Lehnin schon immer verfolgt.

Kontakt

Zentrum Kloster Lehnin
Büro Gästewesen
Klosterkirchplatz 13
14797 Kloster Lehnin
Tel.: 03382 – 768-409
Fax: 03382 – 768-609
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