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Gemeinsam das diakonische Profil gestalten: 3. Treffen der Diakoniebeauftragten

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Wie kann das diakonische Profil im Alltag unserer Einrichtungen lebendig bleiben und weiterentwickelt werden? Mit dieser und vielen weiteren Fragen beschäftigten sich 20 Diakoniebeauftragte aus den Einrichtungen des Unternehmensbereiches Altenhilfe beim mittlerweile dritten gemeinsamen Treffen im Lothar-Kreyssig-Haus in Lehnin.

Die Diakoniebeauftragten übernehmen in ihren Einrichtungen eine wichtige Aufgabe: Sie geben Impulse für das diakonische Miteinander, greifen Themen des Glaubens und der Seelsorge auf und entwickeln gemeinsam mit Mitarbeitenden und Bewohnerinnen und Bewohnern Ideen, die das christliche Profil im Alltag sichtbar und erlebbar machen.

Beim diesjährigen Treffen stand zunächst der Rückblick auf das vergangene Jahr im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden berichteten von besonderen Erlebnissen und Projekten aus ihren Einrichtungen und tauschten Ideen und Erfahrungen aus. Dabei wurde deutlich, wie vielfältig die Möglichkeiten sind, das diakonische Profil mit Leben zu füllen. Vorgestellt wurden unter anderem die Gründung eines Bewohnerchores, eine Bibelleseecke, die Gestaltung von Kirchenjahrestischen und verschiedene Formen von Andachten.

Ein weiterer Schwerpunkt war der Umgang mit Sterbewünschen. Gemeinsam ging es darum, Sterbewünsche wahrzunehmen und einzuordnen sowie mögliche Wege des Umgangs damit zu reflektieren. Auch das Thema Resilienz spielte eine wichtige Rolle: Wie können Menschen ihre Widerstandskraft stärken und auch in herausfordernden Situationen resilient bleiben?

In Workshops entwickelten die Teilnehmenden außerdem Gestaltungsideen für Kirchenjahrestische zum Reformationstag, zum Ewigkeitssonntag und für die Adventszeit. Der kreative Austausch ergänzte die fachlichen und inhaltlichen Impulse des Tages.

Das Feedback der Teilnehmenden fiel durchweg positiv aus. Die Atmosphäre wurde als offen und wertschätzend beschrieben, das Interesse an den Themen war groß. Besonders der rege Austausch – sowohl in Arbeitsgruppen als auch im Plenum – wurde als bereichernd erlebt. Der Wunsch nach weiterem Kontakt und Erfahrungsaustausch war deutlich spürbar.

Dass die Treffen nachhaltig wirken, zeigt auch der Blick auf die vergangenen drei Jahre: Viele Impulse zum diakonischen Profil wurden in den Einrichtungen aufgegriffen, umgesetzt und etabliert – sowohl inhaltlich als auch bei der Gestaltung des Alltags.

Damit tragen die Diakoniebeauftragten wesentlich dazu bei, dass Diakonie in unseren Einrichtungen nicht nur ein Begriff bleibt, sondern im täglichen Miteinander konkret erfahrbar wird.

Vorbereitet und gestaltet wurde der Tag von Siggi Anger, Claudia Batke, Sandy Kühn, Anne Winkler-Nehls und Markus Kolbe.

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