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Nach dem Stromausfall in den Grüber-Häusern: Herzlichen Dank für die Unterstützung!

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Der Schreck sitzt allen Beteiligten noch in den Knochen, doch seit Sonntag um 16.30 Uhr haben die Grüber-Häuser in Berlin-Zehlendorf wieder Strom. In genau dem Moment, als ein großes Notstromaggregat des THW angeschlossen werden sollte, ging das Licht wieder an, die Heizungen wurden langsam wieder warm.

Die beiden zurückliegenden Tage waren –gelinde gesagt- aufreibend. Ohne Strom funktionierte die Heizung nicht. Während die Temperaturen im Haus immer weiter sanken, wurden Pläne geschmiedet, wie die Bewohnerinnen und Bewohner auf die in der Nähe liegenden Einrichtungen des Diakonissenhauses (Haus Horeb und das Albert-Schweitzer-Haus, beide in Teltow) verteilt werden könnten. 

Die Einrichtung wurde darüber hinaus von vielen Seiten unterstützt. Die einen spendeten Suppe, die anderen ein Mobiltelefon mit ausreichender Netzversorgung, und ein Angehöriger, der früher in einem Krisenstab gearbeitet hatte, übernahm die Kommunikation mit den Einsatzkräften von Feuerwehr und THW und hielt Kontakt zu diesen. Ebenso spendeten Angehörige Batterien und Grubenleuchten, aus den Pflegeheimen in Teltow und Beelitz wurden weitere Akkulampen gebracht. 

Noch funktioniert nicht alles wieder perfekt, in einigen Zimmern gibt es noch kein Internet oder Fernsehen. Und komplett Entwarnung konnte die Feuerwehr leider nicht geben. Denn noch kann es zu weiteren Stromausfällen kommen. Aber langsam kehrt in den Grüber-Häusern der Alltag wieder ein. 

Die Grüber-Häuser danken daher allen freiwilligen Helfern und Spendern, aber auch den Einsatzkräften der Feuerwehr, des DRK und der Johanniter, des THW sowie RWS-Catering sehr herzlich! Nur Dank Ihnen konnten wir diese Notlage so gut meistern. 

Noch etwas: das Fernsehen des RBB war am Sonntag bei uns und berichtete in seiner Abendschau von der Lage. Den Beitrag können Sie hier sehen: 

Leben ohne Strom - Pflegeeinrichtung trotzt Kälte und Dunkelheit | rbb 

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