Pressekonferenz des Verbundes christlicher Kliniken Brandenburg
Etwas mehr als ein Jahr nach Inkrafttreten des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) stellten sich Vertreter des Verbundes christlicher Kliniken Brandenburg VcKB am 23. März 2026 den in der Landespresskonferenz den Fragen von Journalistinnen und Journalisten.
Alexander Mommert, Regionalgeschäftsführer der Alexianer, Verena Plocher, Geschäftsführerin Immanuel Klinikum Bernau Herzzentrum Brandenburg, Universitätsklinikum der MHB und Prof. h.c. (BUK) Hans-Ulrich Schmidt, Kaufmännischer Vorstand Diakonissenhaus Teltow informierten, wie die 15 Kliniken von sieben Trägern kooperieren und sich den Herausforderungen stellen, die sich aus veränderten Strukturvoraussetzungen, Fachkräftemangel und unzureichender Refinanzierung ergeben.
Für das Diakonissenhaus Teltow betonte Hans-Ulrich Schmidt, dass sich die Krankenhäuser in Ludwigsfelde, Luckau, Frankfurt (Oder) und Guben im Transformationsprozess befinden. „Wir engagieren uns dort, wo andere sich zurückziehen. Die medizinische Versorgung sicherzustellen, ist auch Demokratiesicherung!“ Als Innovationsprojekt nannte er die Entwicklung neuer Versorgungskonzepte, etwa der Einrichtung sogenannter Primärversorgungszentren an ausgewählten Standorten in der Modellregion Lausitz.
Schmidt ergänzte, dass man sich seitens der Landesregierung verstanden und unterstützt sehe. „Den anstehenden Veränderungen im Gesundheitswesen stellen wir uns offensiv. Was wir brauchen, ist Planungssicherheit.“







