VcKB-Neujahrsempfang 2026 – Mut zur Brücke
Am 8. Januar 2026 fand der 13. Neujahrsempfang des Verbundes christlicher Kliniken Brandenburg (VcKB) im Nikolaisaal Potsdam statt.
Der Verbund ist und bleibt deutschlandweit einzigartig. 15 Krankenhäuser in evangelischer, katholischer und freikirchlicher Trägerschaft arbeiten gut, eng und vertrauensvoll zusammen und das bereits seit 15 Jahren. Wir gehören dem VCKB mit unseren Krankenhäusern in Ludwigsfelde, Luckau und Guben sowie der Rehaklinik in Lehnin an.
Zahlreiche Gäste aus Politik und Gesundheitswesen kamen unter dem Motto „Brücken bauen. Brücken schlagen. Brücken sichern.“ zusammen. Der Empfang stand ganz im Zeichen der Frage, wie christliche Kliniken in Brandenburg in herausfordernden Zeiten verbinden, Stabilität geben und Zukunft gestalten können.
In seiner Begrüßung machte unser Kaufmännischer Vorstand Prof. h.c. H.-U. Schmidt deutlich:
„Die Zukunft der Gesundheitsversorgung liegt in der sektorenübergreifenden Kooperation – zwischen ambulanter und stationärer Versorgung, zwischen Krankenhäusern, niedergelassenen Strukturen, Pflege, Rehabilitation und sozialen Diensten. Gerade in einem Flächenland wie Brandenburg ist diese Vernetzung entscheidend, um Versorgungssicherheit langfristig zu gewährleisten.“
Besonders dankte Schmidt den Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung in Brandenburg: „Es ist verstanden worden, dass die Sicherstellung einer medizinisch pflegerischen Versorgung im Flächenland Brandenburg im Transformationsprozess im Gesundheitswesen letztlich nichts Anderes ist, als Demokratie zu sichern! Das Interesse der Landesregierung an einem direkten Austausch mit Leistungserbringern der Krankenhäuser, Kommunen, Kassenärztlicher Vereinigung und Kostenträgern durch fast schon traditionelle Krankenhausgipfel mit Ministerpräsident Woidke und Ministerin Müller sind beispielgebend. Es geht dabei um Zuhören, Verstehen und Miteinandersprechen.“
Schmidt erinnerte daran, dass die Höhe der Investitionsquote für Krankenhäuser aktuell im Bundesländervergleich im oberen Bereich liegt. Er dankte der Landesregierung für mehrere Bundesratsinitiativen, die von Brandenburg initiiert und von anderen Bundesländern aufgenommen wurden; zuletzt mit dem Erfolg, das Krankenhausspargesetz in den Vermittlungsausschuss zu bringen.
Ein besonderer Gruß erreichte uns durch die Videobotschaft von Ministerpräsident Dietmar Woidke, der die unersetzbare Bedeutung christlicher Häuser für eine Gesundheitsversorgung in Brandenburg würdigte und seinen großen Dank aussprach.
Gemeinschaftliches Singen, begleitet von Pianoklängen, verlieh dem Empfang zudem eine spürbar verbindende Atmosphäre.
Beim anschließenden Imbiss wurde der Austausch in vielen persönlichen Gesprächen fortgeführt – ganz im Sinne des Mottos „Mut zur Brücke“.












