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Die Anmeldung zur geriatrischen Rehabilitation erfolgt über die Krankenkassen durch den niedergelassenen Arzt, durch eine Klinik im Rahmen einer akutstationären/akutgeriatrischen Behandlung oder direkt durch den medizinischen Dienst im Rahmen der Pflegebegutachtung. Voraussetzung für die Aufnahme sind die abgeschlossene Diagnostik und akutstationäre Therapie. 

Aufnahme finden ältere Patienten die rehabilitationsbedürftig, -willig und -fähig sind. Das Rehabilitationspotential sowie die Ziele der Rehabilitation müssen klar definiert sein. Grundsätzlich müssen die Patienten 70 Jahre oder älter sein. Die Krankenkassen können allerdings die Verordnung einer geriatrischen Rehabilitation für Versicherte über 60 und unter 70 Lebensjahren mit einer erheblich ausgeprägten geriatrietypischen Multimorbidität prüfen.

Eine positive Rehabilitationsprognose bedeutet, dass das Beheben der aktuell vorhandenen Einbußen in der selbstständigen Bewältigung des alltäglichen Lebens und der Teilhabe möglich erscheint oder durch Kompensationsmöglichkeiten zu erzielen ist.

Die Ziele der Rehabilitation bestehen darin, Beeinträchtigungen zu beseitigen oder Hilfen für die Alltagsbewältigung zu schaffen. 

Der Grundsatz lautet: Rehabilitation statt Pflege, Abhängigkeit und Resignation!

Indikationen

Wir behandeln Patientinnen und Patienten mit folgenden Krankheitsbildern:

  • Degenerative und entzündliche Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen wie Arthrose, rheumatoide Arthritis oder Spinalkanalstenose 
  • Osteoporose mit chronischen Schmerzen und/oder Frakturen
  • Internistische Erkrankungen wie z. B. Herzinsuffizienz, Herzinfarkt, obstruktive und restriktive Lungenerkrankungen einschließlich abgeschlossener Beatmung oder nach Intensivtherapie
  • Spätkomplikationen bei Stoffwechselerkrankungen und Durchblutungsstörungen inklusive Zustand nach Amputation z. B. bei PAVK oder diabetischem Fußsyndrom
  • Neurologische Erkrankungen wie Morbus Parkinson, Hirninfarkt, Hirnblutung, Polyneuropathie, essenzieller Tremor
  • Behandlung geriatrischer Syndrome wie chronische Schmerzen, Mangelernährung, Demenz, Depressivität, Inkontinenz
  • Frailty-Syndrom mit Gangstörung, Gleichgewichtsstörung, Veränderungen des Muskeltonus
  • Becken- Rippen-, oder Extremitätenfrakturen nach konservativer oder chirurgischer Versorgung
  • Zustand nach Operationen wie Tumor-, Herz-, Neuro-, Thorax- und Abdominalchirurgie
Zimmer

Unsere Klinik verfügt über 1- und 2-Bett-Zimmer. Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass eine Unterbringung im Einzelzimmer nicht garantiert werden kann.

Was soll ich mitbringen?

Zur Rehabilitation gehört ein möglichst normaler Tagesablauf für die Patientinnen und Patienten. Aus diesem Grund bitten wir Sie, einige Dinge mitzubringen:

  • Bequeme Kleidung (ein bis zwei Trainingsanzüge, T-Shirt, Pullover)
  • Ausreichend Unterwäsche
  • Kniestrümpfe oder Socken
  • Feste Straßenschuhe und geschlossene Hausschuhe
  • Schlafanzüge und Nachthemden
  • Morgenrock oder Bademantel
  • Falls Sie das Bewegungsbad benutzen möchten: Badesachen
  • Handtücher und Waschlappen
  • Persönlicher Hygienebedarf: Zahnbürste, Zahnputzbecher, Kamm, Bürste, Hautcreme, ggf. Rasierapparat mit Zubehör
  • Gegenstände der prothetischen Versorgung: Zahnprothesen, Brillen, Hörgeräte  mit Batterien, Prothesen, Orthesen, Gehhilfen, Rollstühle, ggf. Beatmungsgeräte 
  • Persönliche Utensilien zum Lesen, Schreiben usw.
  • Etwas Geld zum Telefonieren, für Zeitungen, Fußpflege und Friseur
  • Handy mit Ladekabel, Telefonnummer der Angehörigen, ggf. Laptop
  • Chipkarte der Krankenkasse
  • Aktuelle Arztbriefe mit Medikamentenplan und ggf. CD mit Röntgenbildern
Patientenfürsprecherin

Barbara Schulz
Besuchszeit: Mittwoch, 9.30-12.00 Uhr
Gesprächsanfragen über:
Tel.: 03382 - 768-214
Fax: 03382 - 768-289

Anmeldung
Fax: 03382 768-207

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Station 3B