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„Ambulant vor stationär“: Die Mitarbeitenden der Diakoniestation Berlin sorgen dafür, dass Menschen weiterhin in ihrer häuslichen Umgebung leben können, auch wenn sie Pflege benötigen oder den Haushalt nicht mehr ohne fremde Unterstützung führen können. Ziel ist es, eine vollstationäre Versorgung zu vermeiden beziehungsweise zu verzögern.

Einsatzschwerpunkte sind die Stadtteile Zehlendorf und Mahlsdorf.

Angehörige werden bei der Pflege der Klientinnen und Klienten der Diakoniestation unterstützt und angeleitet. Außerdem helfen die Mitarbeitenden Klienten, die den Haushalt nicht mehr alleine führen können, die Wohnung sauber zu halten, Mahlzeiten zuzubereiten, Wäsche zu waschen, und begleiten etwa zu Arztbesuchen, bei Einkäufen oder Spaziergängen.

Eine Spezialisierung erfolgt im Bereich der gerontopsychiatrischen Betreuung und Pflege. Diese Ausrichtung begründet sich durch die steigende Zahl von Menschen mit Demenz im häuslichen Bereich. Im Rahmen der ambulanten Versorgung betreut die Diakoniestation auch Klienten in Wohngemeinschaften für Menschen mit Demenz. 
Die Pflege der Diakoniestation basiert auf den Pflegetheorien und dem Pflegemodell der „Aktivitäten und existenziellen Erfahrungen des Lebens“ (AEDL) nach Monika Krohwinkel. 

Im Vordergrund stehen die persönlichen Fähigkeiten, oberstes Ziel ist die Achtung der Bedürfnisse und Fähigkeiten des Einzelnen. Bei eingeschränkten Kompetenzen wirken die Pflegekräfte unterstützend und handeln bei Bedarf auch stellvertretend für die Pflegebedürftigen.

Pflegeleitbild

Die Diakoniestation bietet ihren Klientinnen und Klienten sowie deren Angehörigen Beratung, Begleitung und Unterstützung in einer Atmosphäre der Geborgenheit. Grundlage des Handelns sind der christliche Glauben und das Gebot der Nächstenliebe.

Die Mitarbeitenden bringen mit dem Pflegeleitbild ihr Verständnis von Pflege und Qualität zum Ausdruck:

  • Wir sichern kompetente Pflege durch geschultes Personal.
  • Wir pflegen individuell und gehen auf Ihre Wünsche ein.
  • Wir pflegen und achten jeden, unabhängig vom Glauben, Lebensart und Lebensgeschichte.
  • Wir arbeiten eng zusammen mit Hausärzten, Selbsthilfegruppen, Sozialdiensten, Kommunen und Kirchengemeinden.
WG für Menschen mit Demenz

Das evangelische Wohnungsunternehmen HWS vermietet in Berlin-Zehlendorf am Ramsteinweg in zwei Neubauten insgesamt 80 Wohnungen. Teil dieser Neubauten sind 12 Wohneinheiten für Menschen mit Demenz sowie 56 barrierearme Wohnungen, die den Anforderungen an seniorengerechtes Wohnen entsprechen, aber auch für Familien geeignet sind.

Zur Wohngemeinschaft für Menschen mit Demenz gehören ein Gemeinschaftsbereich und ein großzügiger Garten. Mit der Pflege der Bewohnerinnen und Bewohner ist die Diakoniestation Berlin beauftragt. 

Ziel dieser Wohnform ist es, Menschen mit Demenz ein weitgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und ihnen die notwendige Pflege und Sicherheit zur Verfügung zu stellen. 

Eine Mitarbeiterin bzw. ein Mitarbeiter der Diakoniestation ist immer in der WG anwesend. Angehörige sind so von der Rund-um-die-Uhr-Betreuung entlastet.
Als Besonderheit besteht in Zehlendorf für Angehörige die Möglichkeit, unter demselben Dach eine Wohnung zu beziehen und so ihren Liebsten weiter ganz nah zu sein.

Pflegedienstleitung

Katrin Engel
Fax: 030 2091982-440
  • Diakoniestation Berlin

    Sudermannstraße 120 D
    12623 Berlin