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Pressemeldungen

Evangelisches Krankenhaus Luckau stärkt geriatrische Versorgung und setzt palliativmedizinischen Schwerpunkt

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Das Krankenhaus Luckau hat in den vergangenen Monaten seine geriatrischen Kompetenzen und Kapazitäten gezielt erweitert und reagiert damit auf die wachsenden Versorgungsbedarfe älterer Menschen in der Region. Im Zuge dieser Weiterentwicklung wurde ein palliativmedizinischer Schwerpunkt aufgebaut, um Patientinnen und Patienten mit schweren und fortgeschrittenen Erkrankungen noch umfassender begleiten zu können.

Die palliativmedizinische Versorgung richtet sich insbesondere an Menschen, bei denen eine heilende Behandlung nicht mehr im Vordergrund steht. Ziel ist es, Beschwerden zu lindern, die Lebensqualität zu stabilisieren und sowohl Patientinnen und Patienten als auch deren Angehörige ganzheitlich zu unterstützen. Gerade im geriatrischen Kontext gewinnt diese Form der Begleitung zunehmend an Bedeutung.

„Mit der Erweiterung unserer geriatrischen Strukturen reagieren wir bewusst auf die demografische Entwicklung und die steigenden Versorgungsbedarfe älterer Menschen in der Region. Der Aufbau eines palliativmedizinischen Schwerpunkts ist dabei ein wichtiger Baustein, um eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige und menschlich zugewandte Versorgung sicherzustellen“, erklärt Monika Markgraff, die kaufmännische Direktorin des Krankenhauses.

Im Rahmen des erweiterten Versorgungskonzepts wurden sowohl strukturelle als auch personelle Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören speziell ausgestattete Pflegewagen für die palliative Versorgung, ergänzende Maßnahmen wie Aromatherapie sowie angepasste räumliche Strukturen mit Rückzugsmöglichkeiten für Patientinnen, Patienten und Angehörige. 

Ein besonderer Schwerpunkt liegt zudem auf der fachlichen Qualifikation: Speziell ausgebildete Pflegefachkräfte mit Zusatzqualifikation in Palliative Care sowie Ärztinnen und Ärzte mit der Zusatzbezeichnung Palliativmedizin gewährleisten eine fachlich fundierte und zugleich menschlich zugewandte Betreuung. Die multiprofessionelle Zusammenarbeit von Medizin, Pflege, Therapie und Sozialdienst bildet dabei die Grundlage des Versorgungskonzepts.

„Palliativmedizin bedeutet für uns, Patientinnen und Patienten in einer besonders sensiblen Lebensphase medizinisch kompetent und gleichzeitig mit großer menschlicher Zuwendung zu begleiten. Gerade in der Geriatrie geht es häufig darum, Beschwerden zu lindern, Orientierung zu geben und gemeinsam mit Angehörigen tragfähige Behandlungswege zu gestalten“, betont die Chefärztin der Klinik für Innere Medizin und Geriatrie, Dajana Brämer.

In unmittelbarer Nachbarschaft zum Krankenhaus befindet sich das Evangelische Hospiz Luckau, mit dem eine enge Zusammenarbeit besteht. Beide Einrichtungen verfolgen das gemeinsame Ziel, Menschen in schweren Krankheitsphasen würdevoll zu begleiten, unterscheiden sich jedoch in ihrer Ausrichtung. Während die palliativmedizinische Versorgung im Krankenhaus weiterhin medizinische Stabilisierung, Symptomkontrolle und aktivierende Behandlung umfasst, konzentriert sich die Hospizarbeit vor allem auf die Begleitung in der letzten Lebensphase. Die räumliche Nähe ermöglicht eine abgestimmte Versorgung und erleichtert Übergänge für Patientinnen, Patienten und Angehörige.

Mit dem Ausbau der geriatrischen Strukturen und der Etablierung des palliativmedizinischen Schwerpunkts stärkt das Krankenhaus Luckau seine Rolle als wichtiger Versorger für ältere Menschen in der Region. Ziel ist es, auch künftig eine wohnortnahe, qualitativ hochwertige und menschlich zugewandte medizinische Betreuung sicherzustellen.

 

Pressekontakt: Alexander Schulz, Öffentlichkeitsbeauftragter Diakonissenhaus Teltow, 
Tel.: 03328 - 433522, E-Mail: alexander.schulz@diakonissenhaus.de

 

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Chefärztin Dajana Brämer (rechts) und Monika Markgraff, Kaufmännische Direktorin (links) mit einem Teil des Palliative-Care-Teams

Öffentlichkeitsbeauftragter

Alexander Schulz
Fax: 03328 433-364