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Das Luise-Henrietten-Hospiz Lehnin widmet sich schwerkranken, sterbenden Menschen, die in der letzten Phase ihres Lebens besonderer Zuwendung, Begleitung und Hilfe bedürfen. Sie und ihre Angehörigen finden in unserem Haus Ruhe und Geborgenheit, aber auch Sicherheit durch professionelle Pflege, kompetente medizinische Betreuung und einfühlsame Begleitung. Achtung und Respekt vor der Würde des einzelnen Menschen in dieser Lebensphase bestimmen unsere Haltung im Umgang mit unseren Gästen und deren Angehörigen.

Im ehemaligen Zisterzienserkloster gelegen, verfügt das Luise-Henrietten-Hospiz über zwölf behaglich eingerichtete Einzelzimmer mit Dusche/WC, in denen unsere Gäste ihren Tagesablauf selbst gestalten, frei über ihre Zeit verfügen und auch Pflege- und Essenszeiten bestimmen. 

Palliativmedizin und Palliativpflege bilden den Schwerpunkt in der Versorgung unserer Gäste und haben das Ziel, schwerkranken Menschen eine verloren geglaubte Lebensqualität zu schenken. Erreicht wird dies, indem Schmerzen, Ängste und andere krankheitsbedingte Beschwerden gelindert oder gar beseitigt werden.

Die Kosten für den Hospizaufenthalt werden von den Pflege- und Krankenkassen übernommen und durch Spenden und ehrenamtliche Mitarbeit ergänzt.

Hospizteam

Ein Team von Pflegefach- und Pflegekräften gewährleistet kompetente Pflege und Begleitung rund um die Uhr.
Wenn es gewünscht wird, bietet die Seelsorgerin Gespräche und Unterstützung in dieser schwierigen Lebensphase für die Gäste und Angehörigen an, ebenso können Gäste und ihrer Angehörigen an Gottesdiensten, Andachten und geistlichem Leben teilnehmen. Auf Wunsch ist eine Aussegnung immer sichergestellt.

Der Sozialdienst unterstützt Betroffene und Angehörige bei der Bewilligung des Hospizaufenthaltes durch die Krankenkasse und steht bei rechtlichen und sozialen Fragen beratend und klärend zur Verfügung.

Speziell geschulte ehrenamtliche Mitarbeiter besuchen auf Wunsch die Gäste und stehen für Gespräche und Spaziergänge zur Verfügung.

Grundsätzlich können die Hospizgäste von ihrem Hausarzt weiter betreut werden. Ist dies nicht möglich, wird eine angemessene schmerz- und symptomorientierte Behandlung durch kooperierende Ärzte aus der Region gesichert, die eng mit unserem Hospiz zusammenarbeiten und eine Rufbereitschaft rund um die Uhr eingerichtet haben. Weitere Fachärzte werden bei Bedarf in die medizinische Versorgung einbezogen.

Aufnahme

Wer an einer unheilbaren Krankheit leidet und wessen Lebensende durch die Erkrankung absehbar ist, kann im Luise-Henrietten-Hospiz aufgenommen werden. Das Luise-Henrietten-Hospiz ist ein christliches Haus, steht aber allen hilfsbedürftigen Menschen offen, ohne Ansehen ihrer religiösen Einstellung. Für eine Aufnahme gilt des Weiteren, dass eine ambulante Versorgung in der Häuslichkeit für den Betroffenen nicht ausreicht, eine palliativmedizinische Behandlung notwendig ist, die Krankheit ein weit fortgeschrittenes Stadium erreicht hat und eine weitere Krankenhausbehandlung nicht verordnet wird. Die Notwendigkeit der stationären Hospizversorgung muss durch ein ärztliches Gutachten bestätigt werden. Das Gutachten wird durch den behandelnden Arzt (Hausarzt oder Arzt im Krankenhaus) erstellt.

Eine Beratung zur Hospizaufnahme bzw. eine Besichtigung unseres Hauses ist nach vorheriger telefonischer Absprache selbstverständlich möglich.

Kosten

95 Prozent der Kosten für den Aufenthalt im Hospiz werden von der Pflegeversicherung und der Krankenversicherung übernommen, die verbleibenden fünf Prozent sind als Eigenanteil vom Träger des Luise-Henrietten-Hospizes aufzubringen. Für den Hospizgast entstehen also keine Kosten, lediglich die anfallenden Zuzahlungen zu ärztlichen Verordnungen und individuelle Nebenkosten (Telefon, Körperpflegeprodukte) müssen selbst getragen werden.

Mitarbeit/Spenden

Sie können unsere Arbeit durch ehrenamtliche Mitarbeit, Spenden oder einen regelmäßigen Beitrag unterstützen. Bitte geben Sie für die Zusendung der Spendenquittung bei der Überweisung Ihre Anschrift mit an.

KD-Bank e.V. Duisburg
Bankleitzahl: 350 601 90
Konto: 2020
BIC: GENODED1DKD
IBAN: DE12 3506 0190 0000 0020 20
Verwendungszweck: Stationäres Hospiz

Alternativ können Sie auch unserem Förderverein spenden.

Den Hospizgedanken weitertragen

Wir wollen durch unsere Hospizarbeit auch bewirken, dass das Thema Sterben und Tod wieder tiefer in unser Bewusstsein rückt. Sterben mit einfühlsamem Beistand, menschlicher Wärme und Nähe soll wieder als ein Teil des Lebens verstanden werden. Gern informieren wir durch Vorträge, Veranstaltungen und Hospitationen über unsere Arbeit.

Förderverein Luise-Henrietten-Hospiz Lehnin e. V.

Die Kranken- und Pflegeversicherungen übernehmen nur 95 Prozent der Kosten eines Hospizaufenthaltes. Die restlichen fünf Prozent muss der Träger, das Evangelische Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin, selbst aufbringen.

Der Förderverein Luise-Henrietten-Hospiz Lehnin e.V. leistet alljährlich mit seinen Mitteln einen Beitrag dazu. 2004 ins Leben gerufen hat sich der gemeinnützige und mildtätige Verein daher zum Ziel gesetzt, den Hospizgedanken in der Öffentlichkeit stärker zu verankern und das Luise-Henrietten-Hospiz sowie den ambulanten Hospiz- und Palliativdienst Potsdam-Mittelmark durch ehrenamtliche Mitarbeit und finanzielle Zuwendungen zu fördern.

Unterstützen Sie die segensreiche Arbeit des Hospizes und des ambulanten Hospizdienstes, indem Sie Mitglied des Fördervereins werden! Der Jahresbeitrag beträgt 25 Euro. Wenn Sie mehr geben wollen, können Sie den Jahresbeitrag gerne durch eine Spende aufrunden. Für Mitgliedsbeiträge und Spenden erhalten Sie automatisch eine Zuwendungsbescheinigung für das Finanzamt.

Download:

Förderverein Luise-Henrietten-Hospiz Lehnin e. V.

Der Vorstand

Klosterkirchplatz 18
14797 Kloster Lehnin
Beauftragter für Medizinproduktesicherheit

Pflegedienstleitung

Bettina Jacob
Fax: 03382 768-801

Sozialdienst

Barbara Fräde
Fax: 03382 768-806

Einrichtungsleitung

Michael Blümchen
  • Evangelisches Luise-Henrietten-Hospiz, Lehnin

    Klosterkirchplatz 18
    14797 Kloster Lehnin