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Robotergestützte Kniechirurgie im Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow
Das Evangelische Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow baut sein Endoprothetikzentrum Teltow-Fläming weiter aus und setzt ab sofort auf modernste robotergestützte Technologie für Knieoperationen. Mit dem neuen CORI-OP-System wird die langjährige Erfahrung des Ärzteteams mit innovativer Robotik kombiniert – für eine noch präzisere und individuellere Versorgung unserer Patientinnen und Patienten.
Die robotische Unterstützung ermöglicht eine besonders exakte Planung und Implantatpositionierung während der Operation. Dadurch kann die natürliche Kinematik des Kniegelenks möglichst genau wiederhergestellt werden. Für Patientinnen und Patienten bedeutet das viele Vorteile:
- höchste Präzision bei der Implantation,
- schonendere Operation mit besserem Schutz des Gewebes,
- weniger Schmerzen nach dem Eingriff,
- ein natürlicheres Bewegungsgefühl im neuen Gelenk und
- schnellere Genesung.
Chefarzt Dr. Boris Woldemar von Engelhardt, ausgewiesener Endoprothetik-Experte mit Erfahrung aus über 6.000 Gelenkoperationen, berät Patientinnen und Patienten persönlich zu modernen Behandlungsmöglichkeiten.
Endoprothetik-Sprechstunden:
Mittwoch: 9:00 – 13:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 13:30 Uhr
Terminvereinbarung:
Telefon 03378 828-2312 oder 03378 828-2489
Nutzen Sie unsere spezialisierten Sprechstunden, um sich individuell beraten zu lassen.
- Was ist robotisch assistierte Kniechirurgie?
Bei der robotisch unterstützten Knieendoprothetik arbeitet die Chirurgin oder der Chirurg weiterhin selbst am Patienten – der Roboter führt keine Operation eigenständig durch. Stattdessen unterstützt das CORI◊-System den Eingriff mit präzisen Messungen und Echtzeitinformationen.
Während der Operation erstellt das System ein dreidimensionales Modell des Kniegelenks auf Basis der individuellen Anatomie. So kann der Operationsplan exakt auf die jeweilige Patientin oder den jeweiligen Patienten abgestimmt werden.
Der Operateur führt alle Schritte weiterhin selbst aus, erhält jedoch eine präzise Führung und Kontrolle durch das robotische System. Dadurch kann die geplante Implantatposition besonders genau umgesetzt werden.
- Vorteile für Patientinnen und Patienten
Die robotisch assistierte Kniechirurgie kann mehrere Vorteile bieten:
- Individuelle Operationsplanung auf Basis der persönlichen Anatomie
- Sehr präzise Platzierung der Prothese
- Schonung gesunder Knochen- und Knorpelstrukturen
- Erhalt der natürlichen Bandspannung
- Kleinere Schnitte und weniger Gewebetrauma
- Weniger Schmerzen nach der Operation
- Schnellere Rehabilitation und ein natürlicheres Bewegungsgefühl
Diese präzise Vorgehensweise kann außerdem dazu beitragen, Abweichungen bei der Implantatposition zu reduzieren und langfristig gute funktionelle Ergebnisse zu erreichen.
- Teil- oder Vollgelenkersatz – individuell abgestimmt
Nicht immer muss das gesamte Kniegelenk ersetzt werden. In vielen Fällen ist ein partieller Kniegelenkersatz möglich. Dabei wird nur der geschädigte Anteil des Gelenks durch ein Implantat ersetzt, während gesunde Strukturen erhalten bleiben.
Zu den erhaltenen Strukturen können gehören:
- Kreuzbänder
- Kniescheibe
- gesunde Knorpel- und Knochenanteile
Der teilweise Gelenkersatz kann zu einem natürlicheren Gelenkgefühl und einer schnelleren Mobilisierung nach der Operation beitragen.
Wenn der Gelenkverschleiß weiter fortgeschritten ist, kann auch ein vollständiger Kniegelenkersatz (Totalendoprothese) erforderlich sein. Auch hierbei unterstützt das CORI◊-System eine präzise Planung und Implantation.
- Erfahrung und Expertise
Die robotisch unterstützte Kniechirurgie am Evangelischen Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow wird von einem erfahrenen Team durchgeführt.
Das Endoprothetik-Zentrum Teltow-Fläming steht unter der Leitung von Chefarzt Dr. Boris Woldemar von Engelhardt. Er ist ein langjährig und überregional anerkannter Spezialist und Experte für Gelenkchirurgie und Endoprothetik. Er kann auf 13 Jahre Chefarzterfahrung, 14 Jahre Leitung von Endoprothetikzentren und über 6000 erfolgreich durchgeführte komplexe Gelenk- und Endoprothesenoperationen zurückblicken. Er ist seit über 13 Jahren zertifizierter Fachexperte und Auditor in der Qualitätssicherung von EndoProthetikZentren.
Die Patientinnen und Patienten profitieren von von dieser herausragenden Expertise und von individuell geplanten und robotisch unterstützen Eingriffen.
Gemeinsam mit einem spezialisierten Team aus Ärztinnen und Ärzten sowie Operationstechnischen Assistentinnen und Assistenten sorgt er für eine sichere und moderne Versorgung in der Endoprothetik.
- Persönliche Beratung in der Endoprothetik-Sprechstunde
Ob ein robotisch unterstützter Kniegelenkersatz für Sie infrage kommt, wird individuell im persönlichen Gespräch und nach gründlicher Untersuchung durch den Chefarzt entschieden.
Endoprothetik-Sprechstunden mit Chefarzt Dr. von Engelhardt
Mittwoch: 9:00 – 13:00 Uhr
Freitag: 10:00 – 13:30 UhrTerminvereinbarung:
Telefon: 03378 828-2312 oder 03378 828-2489
Gerne beraten wir Sie ausführlich zu modernen Behandlungsmöglichkeiten bei Arthrose und erklären Ihnen die Vorteile der robotisch unterstützten Chirurgie.
Das Krankenhaus
Das Evangelische Krankenhaus Ludwigsfelde-Teltow ist ein zukunftsorientiertes Krankenhaus der Grundversorgung im Verbund Evangelisches Diakonissenhaus Berlin Teltow Lehnin. Es besteht aus sechs Kliniken und verfügt über 218 vollstationäre Betten, zehn Plätze in der Tagesklinik Geriatrie und zehn Plätze in der Tagesklinik Pädiatrie.
Jährlich werden mehr als 7.000 stationäre und 17.000 ambulante Patienten versorgt. Am Standort befinden sich ein medizinisches Versorgungszentrum, ein Ärztehaus sowie ein Notarztstandort.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbinden in ihrem Dienst fachliche Kompetenz mit Werten christlicher Nächstenliebe. Das Krankenhaus ist akademisches Lehrkrankenhaus der Charité sowie Kooperationspartner der Medizinischen Hochschule Brandenburg Theodor Fontane.

Gefördert aus dem Krankenhausstrukturfonds
Das Krankenhaus wird gefördert aus Bundesmitteln des Krankenhausstrukturfonds, refinanziert aus der Europäischen Aufbau- und Resilienzfazilität (ARF) und Landesmitteln des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz. Die Maßnahme ist Bestandteil des Programms zur Umsetzung des Krankenhauszukunftsfonds im Land Brandenburg.














